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Rückblick:

Kundgebung gegen "Union Busting"-Anwälte und ihre Seminare

Hier lernen die Chef*innen, wie sie ihre Angestellten fertig machen.

"So flexibilisieren sie ihre Arbeitsbedingungen" – "So weisen sie den Betriebsrat in die Schranken"

Damit bewirbt die Anwaltskanzlei Schreiner & Partner bundesweit ihre Schulungsseminare für Arbeitgeber*innen, Personaler*innen und leitende Angestellte. Dort bringen ihnen die Jurist*innen bei, wie sie gegen Betriebsrät*innen und Gewerkschafter*innen vorgehen und die Rechte ihrer Beschäftigten aushebeln können.

Am Donnerstag, dem 4. Dezember 2014 veranstaltet Schreiner & Partner wieder einmal ein solches Praxisseminar im Adrema Hotel in Berlin. Hier soll ein ganzes Repertoire an Methoden vermittelt werden, um die Arbeit von Betriebsrät*innen anzugreifen und zu sabotieren – wie einige Beispiele aus dem Seminarplan zeigen: "So gestalten sie kreative Kündigungsgründe" , "Die richtige Reaktion auf Arbeitnehmersünden" oder "Die Kündigung "störender" Arbeitnehmer".

Die Masche ist klar: Arbeitsrecht biegen, Arbeiter*innen bespitzeln, gezielt mobben, Solidarität unter den Beschäftigten bekämpfen. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Unternehmen gezielt Psychoterror gegen Angestellte und Betriebsrät*innen ausübten. Dabei ist ein Betriebsrat gesetzlich verankert und demokratisch gewählt, um die Angestellten im Betrieb gegenüber den Arbeitgeber*innen zu vertreten. Es ist das Recht aller Lohnabhängigen, sich in Gewerkschaften für ihre Interessen zu organisieren. Was Schreiner & Partner schult, ist der gezielte Angriff auf die Rechte von Beschäftigten! Hier lernen Chef*innen, wie sie Angestellte fertig machen. Auf der Abschussliste stehen Arbeitnehmer*innen auch, wenn sie zu wenig Leistung bringen können ("Low Performer"). Wenn ein Angestellter schwer erkrankt, ist das im Jargon von Schreiner & Partner "störendes Arbeitnehmerverhalten". Dagegen empfiehlt die Kanzlei "kreative Kündigungsgründe", den Einsatz von Privatdetektiven, Videoüberwachung und Datenschnüffelei, um Beschäftigte kostengünstig loszuwerden.

Gerade in Zeiten massiven Sozialabbaus, zunehmend unsicherer Arbeitsplätze (befristete Verträge, Zeitarbeit usw.) Lohndumping und Entlassungen wird es immer wichtiger sich gewerkschaftlich zu organisieren. Nur gemeinsam sind wir stark und können die Verschlechterungen unserer Arbeits- und Lebensbedingungen abschmettern.

Daher: fristlose Kündigung für Schreiner & Partner und ihre Methoden!

Kundgebung gegen das Praxisseminar von Schreiner & Partner

Weitere Infos beim Klassenkampfblock: http://klassenkampfblock.blogsport.de

04.12.14 | 12 Uhr | vor dem Adrema Hotel | Gotzkowskystraße 20/21 | 10555 Berlin

Solidarität mit der Gefangenengewerkschaft

Im Mai gründeten Gefangene in der JVA Tegel eine Gefangenengewerkschaft. Dies wurde sofort mit Repression und Einschüchterungsversuchen beantwortet. Dabei sind die zentralen Forderungen bisher ein Mindestlohn auch für Gefangene und die Einbeziehung in die Rentenversicherung. In mehreren europäischen Ländern, wie Italien und Österreich, ist das längst Realität. In der Bundesrepublik dagegen sind die Gefangenen nur ein Teil eines ganzen Heeres von Billiglöhner*innen.

In den Gefängnissen Berlin-Plötzensee, Willich und Aschaffenburg haben sich Vorbereitungskreise für eine Gefangenengewerkschaft gegründet. Sie ist also auf dem Weg zu einem bundesweiten Projekt. Dass es bei zwei Initiatoren eine Zellenrazzia gab, bei der Unterlagen zur Gründung beschlagnahmt wurden, hat eher noch zur Unterstützung im Gefängnis beigetragen. Mittlerweile gibt es neue Versuche, den Gefangenen ihre gewerkschaftlichen Rechte zu bestreiten. Knastarbeit sei keine "richtige" Lohnarbeit. Deshalb würden Tarifverträge und arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht greifen. Mit diesem Argument versuchte Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) der neuen Gewerkschaft den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir wollen mit unserer Kundgebung vor dem Sitz des Justizsenats die Forderungen der Gefangenen unterstützen!

Kundgebung | 14. August 2014 | 17 Uhr
Vor der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz | Salzburgerstr. 21

Weitere Infos unter: www.gefangenengewerkschaft.de

Solidaritätsaktion vor IKEA Tempelhof
Azione di solidarità nei pressi dell'Ikea di Tempelhof

Seit 2011 kämpfen in Italien die meist migrantischen Arbeiter_innen, die in der Logistikbranche unter erniedrigenden, illegalen Bedingungen ausgebeutet werden, für geregelte Arbeitsverhältnisse, die mindestens dem nationalen Tarifvertrag entsprechen.

Eins der Unternehmen, die im Zuge dieser Kampfwelle bestreikt wurden, ist Ikea. Dort gab es im Winter 2012 einen wichtigen Kampf um die Einhaltung des nationalen Tarifvertrages, den die Arbeiter_innen gewonnen haben. Es waren ursprünglich nur 10 Arbeiter_innen die in den Streik getreten waren und trotzdemn konnten sie sich mit der Unterstützung von Logistikarbeitern aus anderen Unternehmen, der S.I. Cobas und linken Aktivist_innen durchsetzen.

Dieser Erfolg gab dem Kampfzyklus in der Logistikbranche damals einen wichtigen Auftrieb. IKEA will nun, eineinhalb Jahre später, den Widerstand seiner Arbeiter_ innen, aber auch die Streikwelle insgesamt brechen. Auf körperlichem und juristischen Wege versucht das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Polizei, den großen Gewerkschaften CICL und UIL Trasporti, dem Bürgermeister von Piacenza, der Prefektur und den Medien eine Trendwende durchzusetzen: in Piacenza wurden im Juni 2014 bisher 24 Arbeiter des IKEA Lagers entlassen, weil sie am 14. April eine Abteilung lahmgelegt haben. Die Arbeiter_innen blockierten seitdem mehrmals eines der Warenlager und wurden von der Polizei mit Schlagstöcken und Tränengas attackiert. Alle Entlassenen sind Mitglieder in der Basisgewerkschaft S.I. Cobas.

Sie müssen wieder eingestellt werden! – Zeigen wir unsere Solidarität!
Ein Angriff auf eine* ist ein Angriff auf alle!

In Berlin treffen wir uns ein weiteres mal zu einer Solidaritätsaktion am Samstag, 26. Juli 2014, 18 Uhr bei IKEA in Tempelhof.

Weitere Infos:

http://de.labournet.tv/video/6688/aktionstag-gegen-ikea-26-juli-2014
Informationsflyer IKEA Piacenza:

http://klassenkampfblock.blogsport.de/images/WebIkea.pdf

La solidarietà è un arma, usiamola!

Le reti del sindacalismo sociale e conflittuale, dell'autorganizzazione dentro e fuori i luoghi di lavoro, le comunità migranti hanno convocato per Mercoledì 26 Luglio alle 18:00 nei pressi dell'Ikea di Tempelhof (Sachsendamm 47) un Aktiontag in solidarietà con i 26 lavoratori dell'Ikea di Piacenza licenziati dopo essere stati picchiati e feriti dalla polizia. Per costruire un ponte internazionale tra i conflitti dei lavoratori della logistica, molto spesso migranti con condizioni di lavoro disumane e livelli salariali bassissimi, in Italia come in Germania come in tutta Europa!

Legge il fondo del conflitto: http://www.infoaut.org/index.php/blog/precariato-sociale/item/11643-il-mercoledì-della-battaglia-dei-facchini-di-piacenza-per-vincere.

Venite all´ Aktionstag contra IKEA!

Kommt zum Aktionstag gegen IKEA!

Berlin 26.07.2014 • 18h • IKEA in Tempelhof (Sachsendamm 47).

Infos und ein Mobilisierungsvideo gibt es hier:

http://labournet.tv


Mehr Informationen:

Hintergrundinterview zum Kampfzyklus in der Logistik:
http://de.labournet.tv/video/6673/der-kampf-der-logistikarbeiterinnen-italien


Blockade bei Ikea in Piacenza am 7. Mai 2014:
http://de.labournet.tv/video/6680/kampf-bei-ikea-piacenza-wieder-aufgeflammt

Mobilisierungsclip (vorläufig bei Youtube):
https://www.youtube.com/watch?v=eUytz0V59RY

Solidarität mit den Entlassenen von IKEA in Piacenza!

Solidarità con i licenziati dell´IKEA a Piacenza!

Seit 2011 kämpfen in Italien die meist migrantischen Arbeiter_innen, die in der Logistikbranche unter erniedrigenden, illegalen Bedingungen ausgebeutet werden, für geregelte Arbeitsverhältnisse, die mindestens dem nationalen Tarifvertrag entsprechen. In vielen großen Unternehmen ist es ihnen gelungen, durch entschlossenes, militantes Vorgehen die Einhaltung der nationalen Standards zu erzwingen und sich gegen die gewalttätigen, rassistischen Vorarbeiter, die Leiharbeitsfirmen, die Polizei und die große Gewerkschaften und die Medien durchzusetzen. Die Arbeiter_innen sind erfolgreich, weil sie durch Blockaden der Warenlager konsequent Druck auf die Unternehmen ausüben, weil sie sich dabei firmen- und standortübergreifend gegenseitig unterstützen, und weil große Teile der radikalen Linken sowie die Basisgewerkschaft S.I.CoBas sich mit ihnen solidarisieren und ihre Aktionen mittragen.

Gegenangriff

Eins der Unternehmen, die im Zuge dieser Kampfwelle bestreikt wurden, ist Ikea. Dort gab es im Winter 2012 einen wichtigen Kampf um die Einhaltung des nationalen Tarifvertrages, den die Arbeiter_innen gewonnen haben. Es waren ursprünglich nur 10 Arbeiter_innen die in den Streik getreten waren und trotzdem konnten sie sich mit der Unterstützung von Logistikarbeitern aus anderen Unternehmen, der S.I.Cobas und linken Aktivist_innen durchsetzen. - Dieser Erfolg gab dem Kampfzyklus in der Logistikbranche damals einen wichtigen Auftrieb. IKEA will nun, eineinhalb Jahre später, den Widerstand seiner Arbeiter_innen, aber auch die Streikwelle insgesamt brechen. Auf körperlichem und juristischen Wege versucht das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Polizei, den großen Gewerkschaften CICL und UIL Trasporti, dem Bürgermeister von Piacenza, der Prefektur und den Medien eine Trendwende durchzusetzen: in Piacenza wurden im Juni 2014 bisher 26 Arbeiter des IKEA Lagers entlassen, weil sie am 14. April eine Abteilung lahmgelegt haben. (Mit dem Streik wollten sie erreichen, dass ein gewerkschaftliche aktiver Kollege, den IKEA ausgesperrt hatte, wieder zur Arbeit zugelassen wird.) Die Arbeiter_innen blockierten seitdem mehrmals eines der Warenlager und wurden von der Polizei mit Schlagstöcken und Tränengas attackiert. Alle Entlassenen sind Mitglieder in der Basisgewerkschaft S.I.Cobas. Sie müssen wieder eingestellt werden! - Zeigen wir unsere Solidarität!

La solidarietà è un arma, usiamola!

Le reti del sindacalismo sociale e conflittuale, dell'autorganizzazione dentro e fuori i luoghi di lavoro, le comunità migranti hanno convocato per Mercoledì 25 Giugno alle 18:00 nei pressi dell'Ikea di Tempelhof (Sachsendamm 47) un Aktiontag in solidarietà con i 26 lavoratori dell'Ikea di Piacenza licenziati dopo essere stati picchiati e feriti dalla polizia. Per costruire un ponte internazionale tra i conflitti dei lavoratori della logistica, molto spesso migranti con condizioni di lavoro disumane e livelli salariali bassissimi, in Italia come in Germania come in tutta Europa!

Legge il fondo del conflitto: http://www.infoaut.org/index.php/blog/precariato-sociale/item/11643-il-mercoledì-della-battaglia-dei-facchini-di-piacenza-per-vincere.

Venite all´ Aktionstag contra IKEA!

Kommt zum Aktionstag gegen IKEA!

Berlin 25.06.2014 •18h • IKEA in Tempelhof (Sachsendamm 47).

Ein Angriff auf eine* ist ein Angriff auf alle!

Infos und ein Mobilisierungsvideo gibt es hier:

http://labournet.tv


Mehr Informationen:

Hintergrundinterview zum Kampfzyklus in der Logistik:
http://de.labournet.tv/video/6673/der-kampf-der-logistikarbeiterinnen-italien


Blockade bei Ikea in Piacenza am 7. Mai 2014:
http://de.labournet.tv/video/6680/kampf-bei-ikea-piacenza-wieder-aufgeflammt

Mobilisierungsclip (vorläufig bei Youtube):
https://www.youtube.com/watch?v=eUytz0V59RY

Kiezparty
[BARRIO.FIESTA]

22-23h LIVE: Wels (metal Noiserock) Uranus Front (Stoner Riff Rock)

I.Fair Nett Blanca (CreaturesOfTheNight/ Punk,Wave,80er und Trash)

II. DISCOISM (contemporary pop music with a 90ies twist)

III. Rasta Studios unlimited Sound (Reggae, Dub, Dubstep, GOA)

Fight capitalism, sexism, racism!
Viva la revolución – class war worldwide!

21. Juni 2014 ab 22 Uhr
im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Gegen Krise, Krieg & Kapitalismus –
Widerstand, Aufstand, Revolution

Revolutionäre 1. Mai-Demonstration:

18 h • Lausitzer Platz • Berlin-Kreuzberg

9.30 h • Hackescher Markt • Berlin-Mitte • Klassenkampfblock auf der DGB-Demonstration

Kiew 2014 – Sarajewo 1914:

Klassenkampf statt Nationalismus –
Deutschland in den Rücken fallen

100 Jahre nach dem wesentlich vom deutschen Imperialismus initiierten 1. Weltkrieg wird in der Öffentlichkeit wieder verstärkt über die Möglichkeit eines Krieges auch in Europa geredet. Nicht nur in der FAZ wird vor dem Hintergrund der Krise um die Ukraine von einer Situation geschrieben, die an vor 1914 erinnere. Viele werden das für Alarmismus halten. Ist nicht heute der Kapitalismus, wenn schon nicht zivilisiert, zumindest so weit miteinander vernetzt, dass die verantwortlichen Politiker_innen schon aus rein ökonomischem Interesse einen Krieg in Europa vermeiden werden. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass schon vor mehr als 100 Jahren gerade die reformistischen Teile der SPD damit argumentierten, dass angesichts der kapitalistischen Vernetzung ein Krieg unwahrscheinlicher werde.

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In der Ukraine wie auf der ganzen Welt:
Gegenüber dem imperialistischen Krieg zur proletarischen Losung zurückkommen:
Revolutionärer Defätismus gegen jede Bourgeoisie!

Partisanen und Loyalisten, Nationalisten und Söldner, mit den Waffen von den imperialistischen
Auftraggebern ausgestattet, machen sich bereit, nach dem geschichtlichen Drehbuch:
zum geplanten Mord an den Proletariern.

Als Kommunisten und Internationalisten wissen wir aufgrund unseres historischen Gedächtnisses und Bewusstseins, dass sich in der Epoche des Imperialismus Klassenherrschaft und -Unterdrückung ausweiten und verstärken. Die ökonomische Krise hinterlässt unter den Proletariern auf der ganzen Welt eine wachsende Misere und eine Spur des Todes. Der Krieg ist die natürliche Lebensbedingung des Kapitalismus: Imperialismus bedeutet in der Tat gesteigerten internationalen Wettbewerb, zugespitzte Handelskriege, Kapitalexport, was unvermeidlich zu Konflikten mit dem einen oder anderen führt, die Kontrolle der Rohstoffquellen und der Transportwege und der Versuch, die Konkurrenten auszuschließen, schließlich die unkontrollierte Explosion der Konflikte, zuerst lokal und dann unter günstigen und notwendigen materiellen Bedingungen weltweit.

Wir publizieren diesen Text von Partito comunista internazionale (il programma comunista).

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MIETEN Eine Veranstaltungsreihe beleuchtet das Thema
"Wohnen in der Krise" international

Von Spanien lernen heißt vielleicht siegen lernen: Wenn heute in den Räumen der Beratungsstelle der Berliner MieterInnengemeinschaft Eduard Baches aus Spanien über die dortigen MieterInnenproteste berichtet, dürfte das Interesse groß sein. Baches ist Aktivist der Plattform der Hypothekenbetroffenen, die eine Aktionsform bekannt gemacht hat, die sich in der letzten Zeit auch in Berlin verbreitet: der Widerstand gegen Zwangsräumungen von MieterInnen.

17. April 2014 • 19 Uhr
Beratungsstelle der Berliner MieterInnengemeinschaft, Sonnenallee 101, Berlin-Neukölln

Her mit dem guten Leben – für alle weltweit!

Soziale Reproduktion betrifft uns alle – es geht um unser Leben, unseren Alltag: Wie und mit wem wollen wir wohnen? Wie sorgen wir für uns und andere? Wie wollen wir gepflegt werden und wie kann gute Gesundheitsversorgung aussehen?

Viele Menschen arbeiten in diesen Bereichen – einige bezahlt, andere unbezahlt. Wir alle sind darauf angewiesen. Wie also können die Lebensverhältnisse so gestaltet werden, dass sie unseren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen?

+++ Liebe Leute, wir haben leider unsere räumlichen Kapazitätsgrenzen überschritten und können deswegen keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen.
Ihr könnt aber mit uns demonstrieren und "Care auf die Straße tragen". Und zwar am Samstag, den 15.3. um 17 Uhr am Franz-Mehring-Platz 1 (vor dem ND-Gebäude). +++

Infos: http://care-revolution.site36.net

Freitag, 14. März 2014, 14 Uhr bis Sonntag 16. März 2014, 15 Uhr in Berlin
Ort: Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Demokratie – die süßeste Versuchung seit es Politik gibt?
Workshop-Tag zum kritischen Umgang mit Demokratie

Der Workshop-Tag findet statt:
Sonntag, den 26.01.2014 • B-Lage • Mareschstraße 1 • Berlin-Neukölln

Wir nun wollen bei diesem Workshop-Tag fragen,
ob sich die "politische Form der bürgerlichen Demokratie" wirklich so einfach von dem "herben Kern" der kapitalistischen Ökonomie abschälen und unverändert in eine nach-kapitalistische Gesellschaft verpflanzen, d.h.: mit "neuem sozialem Inhalt [...] füllen" läßt, wie Rosa Luxemburg meinte,

oder ob die Metaphorik von Kern und Schale nicht vielmehr davon ablenkt, daß die "bürgerliche Demokratie" gerade die politische Ideal-Form der kapitalistischen Ökonomie ist.

13:30 h – 16:00 h: Workshop 1: Wie dumm waren wir damals – in den 20er Jahren und im ‚langen Roten Jahrzehnt' von Ende der 60er bis Ende der 70er Jahre?

16:30 – 18:30 h: Workshop 2: Sind wir heute soviel schlauer?

19:30 – 21:30 h: Abschluß-Diskussion: Herrschaft und Ausbeutung abschaffen – geht das demokratisch?

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1914-2014: Vor 100 Jahren begann der 1. Weltkrieg
Der Hauptfeind steht immer noch im eigenen Land!

Im Sommer 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Die imperialistische Konkurrenz eskalierte, als die Österreichisch-Ungarische Doppelmonarchie ein Attentat am 28. Juni 1914 auf ihren Thronfolger Franz Ferdinand einen Monat später zum Anlass nahm, Serbien den Krieg zu erklären.

Gemäß entsprechenden Bündnisverträgen traten das Russische Zarenreich auf Seiten Serbiens und das Deutsche Reich auf Seiten Österreich-Ungarns in den Krieg ein. Deutschland griff außerdem unter Verletzung der belgischen und luxemburgischen Neutralität den russischen Verbündeten Frankreich an, was wiederum von einer britischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich beantwortet wurde; weitere Länder folgten auf beiden Seiten.

In Berlin gibt es 2 unterschiedliche Demonstrationen zum Gedenken an die ermordeten Revolutionär_innen im Verlauf der Novemberrevolution 1918.

12. Januar 2014 "Die Revolution sagt: Ich bin, ich war, ich werde sein."
Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demo • 10 h • U Frankfurter Tor
Karl-und Rosa-Demo • 11 h • Potsdamer Platz

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SOLIPARTY: BUNDESWEHR WEGTANZEN

Soliparty für antimilitaristische Initiativen und Repressionskosten. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit und auch in Berlin viele antimilitaristische Aktionen organisiert. Störaktionen gegen die Bundeswehr und Anti-Kriegs-Proteste verursachen auch Kosten. Deshalb veranstalten wir nun eine Soliparty. Mit dem Geld sollen antimilitaristische Aktivitäten und von Repression Betroffene finanziell unterstützt werden.

Leckere Cocktails und feine Mukke.

DJ Peter (Ska, Dub, Reggae), DJ Testrock (Diskopunk), DJ Discoism (Contemporary Pop with a 90s twist), Steven Maff / sowasvon (Deep House, Experimental).

Samstag 18. Januar 2014 ab 22h
Im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Infoabend über die Strafverfahren von Genua
G8 Genova 2001 – Non è finita!

Un´ incontro pubblico in tedesco/italiano.

12 Jahre nach dem Juli 2001; nach 10 Jahre dauernden Prozessen gibt es Freiheitsstrafen von insgesamt 91 Jahren für 10 Demonstrant*innen. Der Prozess des G8 Gipfels 2001 endete am 13. November 2013 mit der Verurteilung von 10 Demonstrant*innen.

Mit Vokü

Das Kassationsgericht (höchste juristische Instanz Italiens, vergleichbar mit dem Bundesgerichtshof) verurteilte die Aktivist*innen in einem Prozess am 13. Juli 2012 wegen Verwüstung und Plünderung zu insgesamt 98
Jahre und 9 Monate Haft, die im Prozess am 13. November 2013 auf 91 Jahre reduziert wurden.

Die Anschuldigungen betreffen hautsächlich den Zusammenstoß zwischen den Demonstrant*innen und den Polizeikräften am Nachmittag des 20. Juli 2001 in der Umgebung der Via Tolmaide, wo mindestens ein Angriff von Seiten der Carabinieri stattfand. Am gleichen Nachmittag, weniger als 200 Meter entfernt, starb der 23 jährige Demonstrant Carlo Giuliani auf der Piazza Alimonda. Bei dem Prozess gegen Demonstrant*innen, der 2009 endete, verringerte
sich die Zahl der Angeklagten von 25 auf 15 Personen, da der Tatbestand verjährt war und weil einigen Demonstrant*innen zugesprochen wurde, sich in Notwehr verteidigt und geschützt zu haben .

Organisiert von: Solikreis Belarus

Am 20. Dezember 2013 ab 19h
Im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Apologie von links –
zur Kritik gängiger Krisentheorien

Über die Krise wird viel diskutiert, Theorien gibt es reichlich. Doch wird das Krisengeschehen wirklich adäquat erfasst? Die Erklärungsweisen von der Neoklassik bis hin zum Keynesianismus sind gescheitert.

Gilt das auch für linke Krisentheorien? Diese Frage untersucht Günther Sandleben. Er ist Co-Autor des kürzlich im Neuen ISP-Verlag erschienen Buch "Apologie von links". Sandleben wird Beiträge zur Krise unter anderem von Ernst Lohoff, Norbert Trenkle und Michael Heinrich kritisch auf den Prüfstand stellen.

Wir hoffen auf eine lebhafte Diskussion. Dabei geht es uns neben der Kritik an den unterschiedlichen Krisentheorien auch um die Frage, welche Konsequenzen sie für die politische Praxis haben.

Das wird an einer Kritik, die sich ausschließlich auf die Banken konzentriert ebenso deutlich wie an den Versuchen sozialdemokratischer Parteien, den keynesianistischen Wohlfahrtsstaat wieder zu beleben. Wir sehen diese Veranstaltung daher auch als einen Beitrag für die Rekonstruktion einer linken Theorie und Praxis auf der Höhe der Zeit.

Veranstaltung mit Guenther Sandleben

Am 08. Januar 2014 ab 20.00 Uhr
Im K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, Berlin-Neukölln

Nicht nur irgendetwas tun!

Stellungnahme der Internationalen Kommunist_innen zur Aufspaltung des NAO-Prozesses und seinem Scheitern in seiner bisherigen Zusammensetzung

NaO-Prozeß geht künftig getrennte Wege

Erklärung zum 9. und abschließenden bundesweiten Treffen von VertreterInnen von am NaO-Prozeß beteiligten Gruppen am 28. Sept. 2013

Teils seit 2 ½ Jahren diskutieren wir – zehn antikapitalistische Gruppen mit revolutionärem Anspruch (GAM, IBT, isl, InterKomm, [paeris], Revolution, RIR, RSB, SIB und SoKo) – über die Schaffung einer neuen antikapitalistischen Organisation.

Vier Gruppen (SIB, GAM und die Jugendorganisation Revolution sowie die isl) haben sich nun auf ein Programmatisches Manifest geeignet und beabsichtigen auf dieser Grundlage Ende November eine Berliner NaO zu gründen. Sie hoffen, daß diese Gründung den Anstoß für einen bundesweiten NaO-Gründungsprozeß gibt.

Ebenfalls vier Gruppen (IBT, InterKomms, [paeris] und RSB) haben – im unterschiedlichen Ausmaß – inhaltliche Einwände gegen den Text des Manifestes und halten zunächst eine Fortsetzung der programmatischen Diskussion für erforderlich. Sie halten eine (Berliner) NaO-Gründung für voreilig und wenig erfolgsträchtig; sie werden sich daher nicht daran beteiligen.

Die RIR war an dem Treffen am 28. Sept. nicht beteiligt; die SoKo war anwesend und hat sich der Stimme enthalten.

Für GAM, Revolution, SIB und isl geht es nunmehr um den NaO-Aufbau. – Zumindest IBT, InterKomms und [paeris] werden die Zusammenarbeit und Diskussion als Prozeß zur Gründung einer revolutionären Organisation unter neuem Namen fortsetzen. Beide Teile werden solidarischen Austausch und Zusammenarbeit fortsetzen. Die SoKo wird den NaO-Prozeß weiterhin als Beobachterin unterstützen.

Mit wem und zu welchem Zweck wollen wir uns organisieren?

Überarbeitete Workshopthesen der internationalen Kommunist_innen zum zur NAO-Sommerdebatte 2012 (Link)

Die Organisierungsdebatte wird geführt unter: http://www.nao-prozess.de

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Diktatur des Kapitals und Nazi-Terror
Revolutionärer Antifaschismus in Griechenland

Am 18. September dieses Jahres wurde der linke Hip-Hopper und Antifa-Aktivist Pavlos Fyssas von einer Gruppe Nazis erst gejagt und dann erstochen. Dies geschah vor den Augen einer Spezialeinheit der Polizei, die nicht eingriff. Der herbeigerufene Krankenwagen brauchte 35 Minuten - Pavlos war schon längst tot.

Organisiert vom RSB.

Donnerstag, 28. November 2013, 19.00 h
Haus der Demokratie, Großer Saal (Greifswalder Straße 4, Berlin), Tram Am Friedrichshain

KIEZPARTY XXXII

Das Zielona Gora veranstaltet seine XXXII. Kiezparty [BARRIO.FIESTA]!

Die Kiezparty-DJs:

  • Discoism (contemporary pop music with a 90ies twist)

  • Rasta Studios Unlimited Sound

Am 23. November 2013 ab 22 h
Im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Filmvorführung im Regenbogenkino über erfolgreichen Arbeitskampf in Mailand

Am Sonntag, dem 2. August 2009 beginnen unter Polizeischutz die Demontagearbeiten in der Innse, einem metallverarbeitenden Unternehmen in Mailand. Die Fabrik ist von 300 bis 400 Polizeikräften umzingelt. Zwei Tage später gelingt es vier Arbeitern, die Polizeisperren zu überlisten und in der Werkhalle auf einen Kran zu klettern. Die Demontagearbeiten werden gestoppt und es beginnen lange, zähe Verhandlungen zwischen den Arbeitern und der Gewerkschaft FIOM auf der einen Seite, dem Fabrikbesitzer Genta, der Immobilienfirma, der das

Gelände gehört, dem Kaufinteressenten Camozzi, der den Betrieb samt Grundstück übernehmen will sowie dem Präfekten von Mailand auf der anderen Seite.

Nach acht Tagen und sieben Nächten steigen Enzo, Fabio, Luigi und Massimo vom Kran herunter. Am Ende des Sommers werden die Werktore wieder geöffnet und alle Arbeiter kehren in die Fabrik zurück. Im Dokumentarfilm "Dell'Arte della Guerra" analysieren die vier Arbeiter die neue Form des Arbeitskampfs, die der "Politik des kleineren Übels" eine Absage erteilt und sich entschlossen den Angriffen der herrschenden Klasse entgegenstellt.

Organisiert vom Klassenkampfblock.

Uraufführung in Berlin: Samstag | 16. November 2013 | 16:30 Uhr | Regenbogenkino | Lausitzer Straße 22 | 10999 Berlin

Widerstand im Neoliberalismus –
Erfahrungen chilenischer Gewerkschafterinnen

Chile wurde unter der Diktatur Pinochets zum neoliberalen Modellland umgestaltet, mit entsprechend schwierigen Bedingungen für gewerkschaftliche Arbeit. Dennoch ist es den Beschäftigten ausgerechnet in Chile gelungen, die erste Gewerkschaft weltweit beim gewerkschaftsfeindlichen Konzern Wallmart zu gründen. Dabei haben ihnen nicht zuletzt Erfahrungen aus dem klandestinen Kampf während der Diktatur geholfen. Nun geben sie ihre Erfahrungen an andere
Belegschaften in Chile weiter und unterstützen sie beim Aufbau kämpferischer Gewerkschaften.

Vortrag und Diskussion mit Eduardo Díaz, Patricia Guzmán und Iván Saldías. Organisiert von der Gruppe paeris.

Freitag 4.10. um 19 Uhr
Mehringhof (Versammmlungsraum), Gneisenaustraße 2a, Kreuzberg

BERLIN: "DENN SIE WISSEN NICHT: WAS TUN?" DRITTER …UMSGANZE!-KONGRESS

Der 3. umsGanze!-Kongress | 5.-7. Juli 2013 | Technische Universität Berlin

www.kongress.umsganze.org

Auf dem 3. Kongress des umsGanze!Bündnisses wollen wir mit Dir und Genoss*innen aus anderen Ländern über die Transformation von Kapitalismus, Staatlichkeit und Politik in der Krise diskutieren. Wie können wir diese Ordnung kippen? Und warum macht sie es uns so schwer?

Überall in Europa kämpfen Lohnabhängige, Arbeitslose und Menschen in Ausbildung gegen die Austeritätspolitik der EU. Auf Straßen und Plätzen experimentieren sie mit direkter Demokratie und streiten über neue Modelle solidarischer Ökonomie. Selbst in Deutschland werden Risse im System sichtbar – durch stadtpolitische Kämpfe, durch den Widerstand von Geflüchteten, durch Krisenproteste und Versuche sie zu kriminalisieren. Doch auch linke Politik und antikapitalistische Kritik stecken in der Krise. Zwar haben sich die Zukunftsversprechen des Neoliberalismus und des Nationalstaats erledigt. Aber echte Alternativen scheinen noch viel utopischer. Die EU wankt, und kann doch problemlos ihre marktradikale Regierungslogik durchsetzen. Rassismus und Sozialchauvinismus stehen in voller Blüte, reaktionäre Krisendeutungen sind weit verbreitet, traditionelle Geschlechterrollen erleben eine Renaissance.

Mo, 24.6. 20:30 Uhr, Mieterladen (Kreutzigerstr. 23)
Film: Lychner 64. Doku über den Verlauf von Modernisierungsarbeiten im Sanierungsgebiet Helmholtzplatz in Berlin Prenzlauer Berg.

Di, 25.6. 18:00 Uhr, Mieterladen (Kreutzigerstr. 23)
Film: Betongold. Eine Dokumentation über den europäischen Immobilienboom, Angst und die Unsicherheit der Betroffenen. Im Film "Betongold" berichtet die Regisseurin Katrin Rothe von dem Mietshaus in dem sie lebt, und das eines Tages den Besitzer wechselt. Dieser Investor erscheint zunehmend als übermächtiger Feind, dem die Mieter hilflos gegenüber stehen – trotz ihrer Mietverträge.

Do, 27.6. 17 Uhr: Frankfurter Allee 21/23
MieterInnenfest. Programm: mieterrat-frankfurter-allee.org
20:30 Uhr, Sanatorium 23 (Frankfurter Allee 23)
Thomas Keck liest Gedichte von Peter Hacks
"Wohnen im Baudenkmal" verspricht die Werbung, um die frisch sanierten "Stalin-Bauten" in der Frankfurter Allee wohnungsweise zu verkaufen. Die Verdrängung der alteingesessenen MieterInnen, die teilweise selbst am Bau der Häuser beteiligt waren, gehört ins Konzept. Wir halten diesem Etikettenschwindel die sozialistische Klassik des Berliner Dramatikers Peter Hacks entgegen.

Kiezspaziergang "MietenStopp"
anschließend Videokundgebung auf dem Boxhagener Platz

24.04. • 18 h • Kiezspaziergang "MietenStopp" • U Frankfurter Allee
ab 20h • Videokundgebung auf dem Boxhagener Platz
www.mietenstoppfriedrichshain.blogsport.de

Kundgebung gegen die Teilausschreibung
und Zerschlagung der Berliner S-Bahn

29.04 • 17h • Senator für Stadtentwicklung und Umwelt • Württembergische Str. 6 • Berlin-Wilmersdorf • U Fehrbelliner Platz
www.klassenkampfblock.blogsport.de

1. Mai 2013: Im Klassenkämpferischen Block

9 h • DGB-Demo • S Hackescher Markt • Berlin-Mitte

18 h • Revolutionäre 1. Mai-Demonstration • Spreewaldplatz
(U Görlitzer Bahnhof von Berlin-Kreuzberg nach Mitte)

Zeitung vom klassenkämpferischen Block erschienen

Anfang Januar 2013 hat der klassenkämpferische Block die erste Ausgabe der Zeitung Basis herausgebracht. Sie wird regelmäßig viermal im Jahr erscheinen und enthält Artikel und Interviews zu den Themen Betrieb und Gewerkschaft, soziale Kämpfe und Internationales. Der Schwerpunkt der Winterausgabe ist die Privatisierung öffentlicher Güter, ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Berliner S-Bahn. Wir freuen uns über Kritik und Anregungen. Wenn ihr Exemplare der Zeitung bestellen möchtet, schreibt eine E-Mail an klassenkampfblock [at] gmx [punkt] net.

Online unter:

http://klassenkampfblock.blogsport.de/2013/01/09/erste-ausgabe-der-zeitung-des-klassenkaempferischen-blocks-erschienen/

Stellungnahme zu Adopt a Revolution

Für internationale Solidarität – gegen jede Militärintervention in Syrien!

Die Initiative Adopt a Revolution existiert seit Herbst 2011. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von medico international, den Lokalen Koordinierungskomitees (LCC), der Syrian Revolution General Commission (SRGC), der Union of Free Syrian Students (UFSS) und der Assembly Of Syrian Kurdish Youth Abroad (ASKYA). Adopt a Revolution sammelt Geldspenden für den unbewaffneten Widerstand in Form von »Revolutionspatenschaften«. Die Aufstandsbewegung gegen das Assad-Regime hatte anfänglich, wie andere Bewegungen des »arabischen Frühlings« auch, viele positive unterstützenswerte emanzipatorische Momente. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse in Syrien durch die zunehmende Militarisierung des Konflikts jedoch stark verändert.

Weiterlesen:

http://perspektive.nostate.net/360

Das vergessene Massaker in Berlin
Buchvorstellung mit Dietmar Lange

Mehr als 1000 Menschen sind selbst nach vorsichtigen offiziellen Schätzungen im März 1919 in Berlin ermordet worden, als ein Generalstreik, der von den während der Novemberrevolution entstandenen Räteorganisationen getragen wurde, von rechten Freikorps und Standgerichten im Auftrag der Reichsregierung blutig zerschlagen wurde. Der Großteil der Opfer waren aufbegehrende Arbeiter_innen, aber auch kritische Intellektuelle und bekannte Kriegsgegner_innen gerierten in den Fokus des Terrors.

Der Berliner Historiker Dietmar Lange hat in dem Buch "Massenstreik und Schießbefehl" (Edition Assemblage, Münster 2012, 176 Seiten, 19,80 Euro) das weitgehend vergessene Massaker wieder bekannt gemacht. Auf der Veranstaltung wird er über die soziale und politische Lage in Berlin im Frühjahr 1919, die Ziele der Streikbewegung und die Antwort der Staatsapparate sprechen. Auch über die weiterreichenden politischen Konsequenzen des Massakers, für das keiner der Täter juristisch belangt wurde, soll auf der Veranstaltung diskutiert werden. Der Publizist Sebastian Haffner zog bereits 1969 eine Verbindung von "den Tausendfachen Morden in den Monaten der Noske-Zeit zu den millionenfachen Morden in den folgenden Jahrzehnten der Hitlerzeit". Ist eine solche Darstellung nicht wesentlich realitätsnaher als die aktuelle offizielle Geschichtsdarstellung "Zerstörte Vielfalt", nach der die Nazis 1933 in Berlin eine weitgehend heile Welt zerstörten?

Schließlich wollen wir uns der Frage widmen, ob ein Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer der Massaker nicht endlich auf der Tagesordnung steht. Einer der zentralen Orte des Terrors waren die Arbeiter_innenquartiere in den Stadtteilen Lichtenberg und Friedrichshain.

Die Veranstaltung wird von der Antifa-Friedrichshain (www.antifa-fh.de.vu) unterstützt und in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung veranstaltet.
DO, 14.03.2013 • 19 h • Rosa Luxemburg Stiftung
Franz Mehring Platz 1 (Nähe Ostbahnhof • Berlin)

Am Sonntag, den 17.3. wollen wir auf einen Spaziergang zu den Schauplätzen von Widerstand und Terror einige dieser Orte aufsuchen. Treffpunkt ist um 15 h am U-Bahnhof Weberwiese.

Hartz IV-Sanktionen

"In einer anständigen Gesellschaft entwürdigen die Institutionen nicht die Menschen."

Leben von null Euro? Sanktionen gegen EmpfängerInnen von HartzIV haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Sie treffen Erwerbslose, die sich der systematischen Nötigung durch Meldeauflagen, Ein-Euro-Jobs und "Qualifizierungsmaßnahmen" nicht unterwerfen wollen oder können. Über einer Million Menschen wurde im vergangenen Jahr die Existenzgrundlage teilweise oder komplett entzogen. Durch die Agenda 2010 wurden die Sozialsysteme in eine Sanktionsmaschine für unangepasstes Verhalten verwandelt. Mit Ralph Boes und Peter Nowak.

08.02.13 • 18 h • Kulturraum des Park 7, Parkstraße 7, Forst (Lausitz)
Veranstalter: Freundeskreis Bert Neumann
Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Weiterlesen:

http://bertneumann.blogsport.de/2013/01/09/sanktionen-podiumsgespraech

Gemeinsam gegen Spardiktate und Lohnkürzungen!

Veranstaltung - Roter Abend: Gemeinsam gegen Spardiktate und Lohnkürzungen - Grenzen linker Gewerkschaftspolitik am Beispiel Opel, Mittwoch, 07. November 2012, 20 h im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Demonstration: 14. November 2012, 16.30h, Pariser Platz, Berlin (Kundgebung ab 15h)

Spanisches Mobilisierungsvideo...


Antikapitalismus braucht revolutionäre Organisierung!

Deshalb führen wir zur Zeit zusammen mit anderen feministischen, marxistischen und postautonomen Gruppen und GenossInnen eine
intensive Diskussion über die eventuelle Gründung einer neuen antikapitalistischen Organisation (NAO).


Links:

Zum Aufruf der NAO-Gruppen

Neue Antikapitalistische Organisation

European Strike

European Trade Union Confederation Call

NEIN ZUM KRIEG GEGEN SYRIEN!

Das Bündnis BEDEP (Plattform für Arbeit und Demokratie in Berlin), das aus türkischen und kurdischen Parteien und Organisationen besteht, ruft am Sonntag, dem 11. November zu einer Demonstration gegen eine militärische Intervention in Syrien auf. Die Demonstration wird vom Hermannplatz zum Oranienplatz gehen. Wir rufen dazu auf sich an der AntiKriegsDemonstration zu beteiligen.

AUFRUF ZUR DEMONSTRATION VOM BERLINER BÜNDNIS GEGEN KRIEG UND MILITARISIERUNG

Demonstration | 11. November 2012 | Hermannplatz | 14 Uhr

NAO-Sommerdebatte

Im März 2011 veröffentlichte die Sozialistische Initiative Berlin ihr Papier “Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!”. An der dort vorgeschlagenen “solidarischen und kontroversen, ergebnisoffenen und zielgerichteten Debatte” zwischen
“‘Marxismus’ und ‘Autonomie’, Links-Sozialisten / Links-Kommunisten und Bewegungslinken” mit dem Ziel der Überwindung des Zirkelswesens durch eine gemeinsame Organisation der ‘subjektiven RevolutionärInnen’ beteiligen sich
mittlerweile neun Organisationen/Gruppen (GAM, InterKomms, isl, MI, RSB, scharf-links, SIB, SoKo und trend. onlinezeitung) auf einer gemeinsamen mailing-Liste und bei gemeinsamen Treffen in Berlin und bundesweit miteinander sowie mit weiteren Diskussionsbeteiligten.

Der nächste Schritt wird ein – halb-öffentliches – “NaO-Sommerdebatte” genanntes Workshop-Wochenende sein, das von Freitag, den 31.8. bis Sonntag, den 02.09.2012 in Berlin stattfinden wird.

Programm und Anmeldeprocedere:
http://www.nao-prozess.de/blog/nao-sommerdebatte-in-berlin-vom-31-8-2-9-12/

GelöbNIX 2012
Krieg beginnt hier. Widerstand auch.

Auch 2012 gibt es wieder ein „feierliches Gelöbnis“ der Bundeswehr in Berlin. Das Gelöbnis findet immer am 20. Juli, dem Tag des 1944 gescheiterten Hitler-Attentats des Kreises um Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg statt. Damit will sich die Bundeswehr in die Traditionslinie des so genannten deutschen Widerstands stellen. Stauffenberg war allerdings keineswegs ein Demokrat. Er begrüßte Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und half bei der militärischen Ausbildung von SA-Mitgliedern. Im Verschwörerkreis um Stauffenberg befanden sich zudem auch Antisemiten und Kriegsverbrecher.

...weiterlesen...

Wir bekämpfen alle imperialistischen Kriegseinsätze der Bundeswehr und der Nato. Die Bundeswehr dient nicht unserer Sicherheit, sondern stellt eine Bedrohung für Menschen weltweit dar. Freiheit und Sicherheit kann es nicht geben, solange für Profitinteressen über Leichen gegangen wird.

Gegen Militärspektakel und Kriegseinsätze! Kein Krieg gegen Syrien und Iran!

Demonstration zum Bendler-Block | 20. Juli | 17 Uhr | U Heinrich-Heine-Straße

Mieten runter – Löhne und Einkommen rauf! Wir bleiben alle!

14.6. • 20h • Videokundgebung Mietenstopp • Boxhagener Platz • Fhain
15.6. • 18h • Kundgebung • Frankfurter Tor • Fhain
15.6. • 20h • Filmvorführung Mietenstopp
(Jugendwiderstandsmuseum • Rigaer Str. 9-10)
18.6. • 16h • Demonstration Mietenstopp Mehringplatz/Kreuzberg

Fast in allen Berliner Stadtteilen wehren sich Initiativen von Mieter_innen dagegen, dass ihre Häuser luxussaniert werden und sie danach dort nicht mehr wohnen können. Auch in Friedrichshain gab es in den Monaten solche Mietkämpfe. So blockierten Bewohner_innen der Boxhagener Straße 33 Ende März für einige Stunden das Fällen von Bäumen in ihren Garten, die der Beginn einer Luxusmodernisierung sein sollte. Auch in anderen Häusern in der Boxhagener Straße wehren sich Mieter_innen gegen ihre Vertreibung. Mieter_innenwiderstand gibt es auch in den denkmalgeschützten Häusern der Frankfurter Allee, des Weidenweg, der Richard-Sorge- und der Löwestraße. Die Bewohner_innen waren mit Mieterhöhungen der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) konfrontiert. Die Reaktionen der Betroffenen sind unterschiedlich. Sie reichen von öffentlich angekündigten Blockadeversuchen, über Mieter_innentreffen, juristischen Klagen mit Unterstützung von Mieter_innenorganisationen bis zur Einschaltung von Politiker_innen und Behörden. Was aber in Friedrichshain bisher noch fehlt, ist eine stadtteilweite Bewegung, in der sich die unterschiedlichen Kämpfe zusammenschließen. Wenn die betroffenen Mieter_innen auch unterschiedliche Adressat_innen haben, weil die Eigentümer_innen der Häuser unterschiedlich sind, so ist doch die gemeinsame Forderung gleich: Es geht darum, dass die Mieter_innen im Stadtteil bleiben wollen und dass sie ein Monopoly mit ihrer Wohnung ablehnen.
Die berlinweite Mietendemo im letzten September hat deutlich gemacht, dass gemeinsamer Widerstand möglich ist. In dem Film „Mietenstopp“, den wir zeigen wollen, wird deutlich, wie aus Alltagskämpfen im Stadtteil eine soziale .Bewegung entsteht. Daran wollen wir anknüpfen

Der Tag der Immobilienwirtschaft, der Lobbyvereinigung der Haus- und Grundstücks­besitzer_innen am 18.6. soll ein weiterer Anlass für berlinweite Mieter_innenproteste sein. Dafür wollen wir mit der Kundgebung mobilisieren und Mieter_innen die Möglichkeit gegeben, Beispiele von Mieterhöhungen und Widerstand vorzustellen.

Mietenkampf als Klassenkampf

Neben Mieterhöhungen ist es die allgemeine Prekarisierung, die sich in Lohn- und Einkommenssenkungen und dem Hartz-IV-Regime ausdrückt, die viele Menschen befürchten lässt, aus ihren Wohnungen vertrieben zu werden. Deshalb ist Mieter_innenkampf neben der Abwehr von Vertreibungsversuchen durch Eigentümer_innen, immer auch der Kampf gegen niedrige Löhne und das Hartz IV-Regime. In der Parole Lohne rauf – Mieten runter drückt sich diese Orientierung aus.

Der Kampf im Stadtteil, dem Jobcenter, der Fabrik, das ist unsere Antwort auf ihre Politik!

Weitere Infos:

http://mietenstopp.blogsport.de

http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de

Initiativkreis Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain

Keine Rendite mit der Miete:

  • Videokundgebung: 14. Juni | 20h | Boxhagener Platz/Friedrichshain
    (Beiträge zu Mieterhöhungen und Film Mietenstopp)

  • Demonstration: 18. Juni | 16h | Mehringplatz/Kreuzberg

Am 18. Juni treffen sich die Spitzen der deutschen Immobilienunternehmen mit den Spitzen der deutschen Stadtentwicklungspolitik: Die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft steht an.
Ort des hochkarätigen Treffens ist das Ritz-Carlton am Potsdamer Platz.

Abends gibt es dann für die Damen und Herren noch ein Dinner in der Kulturbrauerei.

Thema dieses Immobilienlobby-Events kurz und knapp zusammengefasst:
Wie kann die Immobilienwirtschaft noch mehr Rendite aus der Stadt schlagen?

Wir finden: Dieses Thema geht auch uns, die wir hier leben, eine ganze Menge an – es rückt uns durch steigende Mieten und wachsende Wohnungsnot auf die Pelle!

Deshalb: Zieht mit uns am 18. Juni vor das Ritz-Carlton, um an Ort und Stelle deutlich zu machen:

KEINE RENDITE MIT DER MIETE, KEIN PROFIT MIT DIESER STADT!

Treffpunkt & Auftakt am 18.Juni: Mehringplatz | 16 Uhr – und von dort dann gemeinsam weiter zum Potsdamer Platz (17:30 Uhr vor dem Ritz-Carlton Hotel)

Infos: http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de

Die Rebellion der ‚Versuchskaninchen’ in Griechenland sollte auch zu unserer Rebellion werden!

Mi., 13. Juni; 17: h - Bundeskanzlerinamt - Berlin

Ein spektrenübergreifendes Bündnis, in dem u.a. die Gruppe never going home, die SIB und Attac mitarbeiten, verständigte sich über folgenden Aufruf für eine Soli-Kundgebung für den linken Widerstand in Griechenland kurz vor den dortigen Wahlen.

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BLOCKUPY FRANKFURT!
WIDERSTAND GEGEN DAS SPARDIKTAT VON TROIKA UND REGIERUNG

Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. …

Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!

Mittwoch, 16.05. Anreise und Aktionen bei der Sitzung des EZB-Rats

Donnerstag, 17.05. Besetzung der Plätze, Versammlungen, Veranstaltungen und Kultur

Freitag, 18.05. Blockade der EZB und des Bankenviertels

Samstag, 19.05. Internationale Demonstration

Infos von der Interventionistischen Linken: http://www.dazwischengehen.org

Solidemo zur Wahl in Griechenland am 5.5.

Solidarität mit den Kämpfenden in Griechenland! Gegen Deutschlands Rolle bei der Durchsetzung des Sparpakets!

Wenn am 6. Mai in Griechenland gewählt wird, ist eines klar: Entscheiden können die Abstimmenden herzlich wenig. Das Spardiktat von EU, IWF und EZB kann, so betonen es die EU-Eliten, durch keine Wahl abgeschwächt werden. An der massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Griechenalnd werden sie ohnehin nichts ändern.

Der Kampf um Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Märkte ist in den eingesetzten Technokratien die einzige Aufgabe staatlichen Handelns. Aus einer Position der wirtschaftlichen und politischen Stärke setzt Deutschland seine Interessen in der EU durch. Begleitet wird dies durch einen sozialdarwinistischen Diskurs in der deutschen Gesellschaft, der die Verelendung der Lebenssituationen in Griechenland achselzuckend hinnimmt bzw. lautstark einfordert.

Demonstration // 5.5.12 //16 Uhr // Hallesches Tor
Gegen nationale und kapitalistische Konkurrenzverhältnisse!

 Lieber Späti als nie!

Womöglich ist euch nicht entgangen, dass sich ein Kollege, der bei einem Spätkauf im Kiez gearbeitet hat, gegen seinen Arbeitgeber gewehrt hat. Er war mehrere Jahre in dem Laden beschäftigt und forderte rückwirkend Lohn ein. Schließlich hatte er auf Mini- Job-Basis (120 €/Monat) bis zu 60 Stunden die Woche gearbeitet.

Mit seiner Gewerkschaft FAU Berlin wollte der Kollege den Fall juristisch klären und mit öffentlichem Druck begleiten. Mit Veranstaltungen, Kundgebungen und Informationen wurde der Fall im Kiez bekannt gemacht. Der Ladeninhaber wiederum ergriff juristische Maßnahmen gegen verschiedene Beteiligte.

Wir geben hiermit bekannt, dass der Konflikt erfolgreich beendet wurde. Infolge des anhaltenden Drucks willigte der Inhaber letztlich in eine Einigung ein. Diese beinhaltete, dass er alle seine juristischen Schritte zurückzieht, dem Kollegen einen Arbeitsnachweis aushändigt und ihm eine Abfindung von mehreren tausend Euro zahlt. Der Fall ist somit geklärt.

Wir bedanken uns bei den AnwohnerInnen und Stadteilgruppen (insbes. den „InterKomms“), die den Konflikt solidarisch unterstützt haben. Der Fall zeigt, dass sich auch Widerstand in den prekärsten Bereichen lohnen kann. Mit einer Gewerkschaft im
Rücken ist dies nicht nur leichter, diese kann auch öffentlichen Druck und Solidarität herstellen.

Wenn ihr euch in ähnlichen Lagen befindet, nehmt Kontakt zu einer Stadtteilgruppe auf und/oder wendet euch an die FAU Berlin. Eine Anlaufstelle sind etwa die Beratungstermine der Gewerkschaft:

Sozial- und Arbeitsrechtsberatung
Jeden Freitag, 17 bis 18 Uhr.
Im FAU-Lokal, Lottumstr. 11
(nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz).
Oder Email an: faub@fau.org
Weitere Infos auf www.fau.org/berlin

Revolutionärer 1. Mai • 18h • Berlin-Kreuzberg:
Der Druck steigt - für die soziale Revolution!

Am 1. Mai gehen weltweit Millionen Menschen auf die Straße, um ihre Wut auf ein System, das Kriege, Elend, Armut und die Zerstörung der Umwelt verursacht, zum Ausdruck zu bringen. Der 1. Mai ist ein Anlass, um gegen die Folgen der Weltwirtschaftskrise, imperialistische Kriege, rassistische Morde und Hetze, Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensbedingungen und die Verdrängung im Stadtteil zu protestieren. Der 1. Mai steht aber auch international für den Kampf für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus für eine befreite und solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Für die soziale Revolution Weltweit!

1. Mai - 18 h • Lausitzer Platz • Berlin Kreuzberg

Bündnisaufruf

Aktuelle Infos: http://erstermai.nostate.net

1.-Mai-Zeitung vom Klassenkampf-Block erschienen

Auch in diesem Jahr hat der Klassenkampfblock wieder eine Massen-Zeitung anlässlich des 1. Mai herausgebracht. Auf acht Seiten werden Themen wie die Situation bei der Berliner S-Bahn, der Kampf griechischer Stahlarbeiter, Widerstand Kreuzberger MieterInnen gegen Verdängung, eine Untersuchung am Jobcenter Neukölln und vieles mehr behandelt. Wir werden die Zeitung im Vorfeld des 1. Mai und der Protesttage in Frankfurt vor Betrieben und im Stadtteil verteilen. Wenn ihr uns dabei unterstützen oder Exemplare der Zeitung bestellen wollt, meldet euch unter klassenkampfblock@gmx.net

1. Mai in Berlin:

9 Uhr | Klassenkämpferischer Block | DGB-Demonstration | Hackescher Markt
18 Uhr | Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration | Lausitzer Platz

Homepage vom Klassenkampfblock

 

Aufruf zur antikapitalistischen Demonstration am 31. März in Frankfurt am Main
31. März 2012 | march31.net

Die kapitalistische Produktionsweise befindet sich in ihrer schwersten Wirtschaftskrise seit Anfang der 1930er Jahre. Der Grund liegt nicht darin, dass wir oder „die Griechen“ „über unsere/ihre Verhältnisse gelebt“ haben. Vielmehr gehören Krisen zur kapitalistischen Produktionsweise wie der Punkt zum i. Manchmal sind die Pausen zwischen zwei Krisen etwas länger, manchmal etwas kürzer.

Die Krise als Systemfrage begreifen

Denn unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen (d.h. bei Konkurrenz und Profitstreben) kommt es zwangsläufig zu Krisen. Es stellt sich nämlich immer erst im Nachhinein heraus, ob eine Investition profitabel ist oder sich aufgrund veränderter Bedingungen (u.a. den Entscheidungen der Konkurrent_innen) als Fehlinvestition erweist.

Demonstration • 31. März 2012 • 14h • Frankfurt/Main Hauptbahnhof

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Generalstreik in Spanien – und hier?

Solidaritätskundgebung vor dem Haus der Deutschen Wirtschaft,
Breite Str. 29 / Mühlendamm, 10178 Berlin-Mitte
(U-Bhf. Spittelmarkt od. S-Bahnhof Alexanderplatz)

Do., 29. März, 13 Uhr

Hier gehts zum Redebeitrag der Internationalen Kommunist_innen

"Weg mit den § 129 - Freiheit für Gülaferit Ünsal"

Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen:

Am 18. März 2012 werden wir für die Freiheit aller politischen Gefangenen auf die Straße gehen.

Sonntag 18. März 2012
15 Uhr – U-Bahnhof Samariterstraße
Berlin – Friedrichshain

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Veranstaltung zur Situation in der Türkei

Veranstaltung zum 18. März, Internationaler Tag der politischen Gefangenen, mit der stellvertretenden Vorsitzenden des türkischen Menschenrechtsvereins:

18.März 2012, 18:30 Uhr
JugendkulturEtage Mosaik, Oranienstr.34 (im Hinterhaus rechts, mit Fahrstuhl zu Mosaik), 10999 Berlin-Kreuzberg

Weitere Infos...

Brief von Gülaferit Ünsal vom 9. Januar 2012

Ich bedanke mich für euren Brief und eure Solidarität und grüße euch. Ich bin seit dem 21. Oktober in diesem Gefängnis in U-Haft. Ich versuche, die Haftbedingungen in Erfahrung zu bringen. In dieser Zeit habe ich einige Probleme erlebt.

Ich weiß nicht, ob diese Probleme aus „Unseriösität“, „Willkür“, „Bürokratie“ oder aus „politischen“ Gründen hervorgehen. Jeder muss seine Aufgaben erledigen und mir meine gesetzlichen Rechte, die mir vom Gericht zugestanden wurden, geben. Ich habe lange um meine gesetzlichen Rechte gekämpft.

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Präsidentschaftswahl in Frankreich:
Welche Wahl hat die antikapitalistische Linke?

Probleme und Perspektiven der NPA – ein authentischer Bericht

Veranstaltung mit Frank Jablonka (aktives Partei- und Gewerkschaftsmitglied) aus der ost- französischen Stadt Besançon
am Montag, den 06. Februar ab 19 h bei Allmende e.V. Kottbusser Damm 25-26 10967 Berlin
U-Bhf. Schönleinstraße (U 8) / oder Hermannplatz (U 7).

Die französische Neue Antikapitalistische Partei entstand 2009 aus der trotzkistisch orientierten Ligue Communiste Révolutionnaire (LCR). Dabei wurde die enge programmatische Bindung an den Trotzkismus aufgegeben, um eine Öffnung auch gegenüber anderen Strö- mungen, Gruppen und Personen aus dem Umfeld der radikalen Linken zu erreichen. Die Partei setzt auf Mobilisierungen, die langfristig zu einem Bruch mit dem System und einer revolutionären Umwälzung der Gesellschaft führen sollen.

Homepage der NPA:
http://www.npa2009.org/

Deutsche Übersetzung der NPA-Gründungsprinzipien: http://scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=5410&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=00e10c7df3

Die Veranstaltung findet im Rahmen der von der SIB in der BRD angestoßenen Debatte über die Gründung einer neuen antikapitalistischen Organisation statt.

KRIEG BEGINNT HIER! KRIEGSPROFITEUREN DAS HANDWERK LEGEN!

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2012 findet in Berlin ein Treffen von VertreterInnen der Rüstungsindustrie, der Bundeswehr und ThinkTanks statt. Ganz ungestört sollen im Hotel Maritim proArte neue Methoden der Kriegsführung, neue Waffensysteme und militärische Ausrüstungsgegenstände angepriesen werden. Wir lassen den Kriegsstrategen und Kriegsprofiteuren keine Ruhe!

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Kundgebung gegen Militärtagung

Mittwoch | 1. Februar 2012 | 18 Uhr
Hotel Maritim proArte | Friedrichstraße 151

Solidarität mit Gülaferit Ünsal
15.01.2012: Kundgebung

Seit dem 21. Oktober 2011 sitzt die türkische Linke Gülaferit Ünsal in der JVA für Frauen, Alfredstr. 11, 10365 Berlin – Lichtenberg in Untersuchungshaft. Sie war auf Betreiben der Bundesanwaltschaft aus Griechenland nach Deutschland ausgeliefert worden. Ihr wird mit Hilfe des §129 vorgeworfen,  "Rädelsführerin" in der "ausländischen terroristischen Vereinigung" DHKP-C zu sein. Konkret wird sie beschuldigt von Oktober 1999 bis August 2008 Führungsfunktionen  in Europa übernommen zu haben und vor allem Finanzen für die Organisation in der Türkei beschafft zu haben. In den letzten Jahren  sind zahlreiche türkische und kurdische Linke verschiedener Organisationen, die oft schon viele Jahre in türkischen Knästen gesessen haben und teilweise gefoltert wurden, von deutschen Gerichten mittels dieser Paragraphen zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.   Schon seit Jahren werden inländische linke Strukturen mit Hilfe des Gesinnungsparagraphen 129 a durchleuchtet.   Antifaschistische Zusammenhänge sind davon ebenso betroffen, wie Globalisierungskritiker_innen oder vermeintliche Aktivist_innen der militanten Gruppe (mg).  Mit der Einführung des 129b wurde diese Form der  Repression   auf ausländische Organisationen ausgedehnt. Neben verschiedenen islamistischen Organisationen sind davon auch türkische, kurdische und tamilische Organisationen, die einen linken Anspruch haben, betroffen.

Für von der Repression betroffene  migrantische Strukturen  ist es  oft schwer, Solidarität herzustellen. Wir wollen am 15. Januar deutlich machen, dass  Gülaferit Ünsal Teil unserer Kämpfe  ist. An diesen Tag werden wieder Tausende im Rahmen der  LLL-Demonstration ganz in der Nähe ihres Knastes vorbei ziehen, um den von den Freikorps ermordeten Revolutionär_innen   zu gedenken. Mit der Kundgebung  im Anschluss an die LLL-Demonstration wollen wir an die revolutionäre Tradition dieses Tages anknüpfen, an dem schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts an gefangene und verfolgte Linke erinnert wird. Die Kundgebung soll auch die Inhaftierung und  das  anstehende Gerichtsverfahren gegen Gülaferit Ünsal in einer größeren linken Öffentlichkeit thematisieren. Auch dazu wird sie unsere Solidarität brauchen.

Initiativkreis Gülaferit Ünsal

Treffpunkt nach der LLL-Demo, 15.01.2012 um 13 Uhr,
U-Bahnhof Lichtenberg, Ausgang Siegfriedstraße

Beginn der Kundgebung 13.30 Uhr,
vor der JVA Lichtenberg, Alfredstr 11,
U-Bahnhof Magdalenenstraße

Offenes Antifa Cafe "Arbeitskampf im Friedrichshainer Späti"

15.12.2011, 20 Uhr, Vetomat (Scharnweberstr. 35): Infoveranstaltung und Solitresen zur
Unterstützung eines Lohnkampfes gegen die Ausbeutung um die Ecke

Vielleicht habt Ihr schon gehört, dass ein langjähriger Angestellter des Mumbai-Corners, eines Spätkaufs um die Ecke gegen seine miesen Arbeitsbedinungen aufgestanden ist. Er hatte einen Vertrag als Minijobber, musste aber 60 Stunden in der Woche arbeiten. Mit Hilfe der FAU kämpft er politisch und juristisch um seinen ausstehenden Lohn. Es gab in den letzten Wochen dazu eine Veranstaltung im Zielona Gora und eine Kundgebung an der Ecke Samaristerstraße/Frankfurter Allee. Am 20. Dezember wird der Fall vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Im Vorfeld wollen wir den Fall noch politisch in der Gegend bekannt machen. Dazu dient auch die Veranstaltung, auf der die FAU und Mitglieder der Soligruppe über den aktuellen Stand informieren und auch Vorschläge für weitere Solidaritätsaktionen machen.

Dazu zählt das Konzept der kritischen Kund_innen, denen die Arbeitsbedingungen der Kolleg_innen in den Läden, in denen sie einkaufen, nicht egal sind. Vielleicht gibt es auch Lohnabhängige, die ähnlich beschissene Arbeitsbedingungen haben und sich wehren möchten. Wir können die Veranstaltung auch zur Vernetzung nutzen.

Kundgebung: Gegen Ausbeutung in Spätverkäufen,
16.12., 18 Uhr, Samariterstraße/Ecke Frankfurter Allee

Sie reden von Frieden und führen Krieg!
Gemeinsam gegen die Afghanistan Kriegs Konferenz in Bonn

AUFRUF DES BERLINER BÜNDNIS

Am 5. Dezember 2011 wird in Bonn die Konferenz „Petersberg II“ der Nato Staaten und anderer Länder stattfinden, bei dem über die Zukunft Afghanistans beraten werden soll. Es sind die gleichen Staaten, die in Afghanistan Krieg führen und vor zehn Jahren bei der Konferenz „Petersberg I“ Karsai und seine korrupte Regierung an die Macht gebracht haben. Afghanistan hat keine Zukunft, solange es von der Nato besetzt gehalten wird. Der Krieg hat mit Bombenangriffen, Massakern, Razzien, Folter und Erschießungen bereits endloses Leid für die afghanische Bevölkerung gebracht und zu einer Verschlechterung der humanitären und sozialen Lage geführt. Auch wenn die kriegführenden westlichen Staaten von Truppenabzug sprechen, werden sie in Afghanistan keine selbstbestimmte Entwicklung zulassen.

Die Afghanisierung des Krieges, die sogenannte Übertragung der Verantwortung auf afghanische Sicherheitskräfte, meint vor allem eine stärkere Verlagerung der Risiken und Opfer auf die afghanische Bevölkerung. Die kriegführenden Staaten werden sich aus der Region nicht zurückziehen, sondern suchen nach Herrschaftsformen, mit denen sie ihre Interessen effektiver und risikoloser umsetzen können. Dabei sind für die Nato auch reaktionäre Warlords, die jeder demokratischen Entwicklung im Weg stehen, als Machthalter akzeptabel. Die linken und fortschrittlichen Kräfte in Afghanistan kämpfen gegen die fundamentalistischen Warlords und Taliban, sowie gegen die Besatzungstruppen. Ihnen gilt unsere Solidarität!

Die Interessen hinter dem Krieg werden heute kaum noch mit Menschenrechten und Demokratie verkleidet. Es wird offen zugegeben, dass es sich bei den Kriegen der Bundeswehr tatsächlich um Militäreinsätze für Wirtschaftsinteressen handelt. Diese imperialistischen Kriege dienen der herrschenden Klasse einzig dazu, ihre kapitalistischen Interessen durchzusetzen. So sind die geostrategisch bedeutende Lage in der Nähe von China, Indien und Russland, die Kontrolle über Rohstoffe und die Nutzung von Transportwegen für Energieressourcen durch das Land, Gründe für ein Jahrzehnt Krieg gegen Afghanistan. Die afghanische Wirtschaft wurde im Krieg total zerstört. 90 Prozent der „zivilen Aufbauhilfe“ wandert heute in die Taschen westlicher Wiederaufbaukonzerne.

Die BRD ist eine zentrale Kriegspartei in Afghanistan. Jahr für Jahr hat die Mehrheit des Bundestages immer wieder Mandate für die Bundeswehr ausgestellt und die Anzahl der SoldatInnen erhöht, die in den Krieg nach Afghanistan geschickt wurden. Der blutigste Militärschlag der Bundeswehr fand am 4. September 2009 in der Nähe von Kundus statt. Der deutsche Oberst Klein befahl den Luftangriff auf Tanklaster bei dem 142 Menschen getötet wurden. Für dieses Kriegsverbrechen wird Oberst Klein nicht zur Verantwortung gezogen. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingestellt. Während KriegsgegnerInnen hierzulande verfolgt und mit Repressionen überzogen werden, bleiben die Verbrecher in Uniform unbehelligt.

Die Mehrheit der BundesbürgerInnen hat sich in Umfragen gegen den Krieg ausgesprochen. Diese Ablehnung müssen wir auch öffentlich auf der Straße sichtbar machen. Es geht aber nicht nur darum, das Gesicht des Krieges mit all seinen zerstörerischen und tödlichen Konsequenzen offen zu legen, sondern vor allem darum deutlich zu machen: Der Krieg beginnt hier und muss hier mit allen Mitteln aufgehalten werden. Geht auf die Straße, sabotiert die Kriegsmaschinerie und desertiert vom Kriegsdienst. Wir rufen dazu auf Anfang Dezember nach Bonn zu kommen, um der Nato Kriegsallianz entschlossen entgegenzutreten und gegen Krieg, Besatzung und Imperialismus unsere Stimme zu erheben. Stoppt die Kriegstreiber – Nato und Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Großdemonstration | 3. Dezember | 11. 30 Uhr | Bonn Kaiserplatz
Antikriegskonferenz | 4. Dezember | Analysen, Strategien und Alternativen zum Krieg
Dezentrale Protestaktionen | 5. Dezember | Ab 8 Uhr am Petersberg und Altem Bundestag

Es fahren Busse aus Berlin nach Bonn. Tickets gibt es zum Solipreis (25 Euro), zum Normalpreis (20 Euro) und zum Sozialpreis (15 Euro) in den Buchläden „Schwarze Risse“.

Berliner Bündnis gegen die Afghanistan Kriegskonferenz
www.nowar.blogsport.de

Für einen Antiimperialismus mit emanzipatorischer Orientierung!

Vor zehn Jahren nahmen die USA und mit ihnen verbündete Staaten, darunter die rot-grün regierte BRD, den Anschlag auf das World Trade Center in New York zum Anlaß, einen immer noch andauernden Krieg gegen die damalige afghanische Regierung und die von ihr unterstützte reaktionär-islamistische al-Qaida-Organisation zu beginnen. In dieser Auseinandersetzung zwischen Imperialismus und reaktionärem Antiimperialismus stehen wir in doppelter Opposition zu beiden Lagern.

Mit dieser Orientierung rufen wir zur Beteiligung an den Protesten gegen die Afghanistan-Konferenz am 5. Dezember in und bei Bonn auf. Bereits vor zehn Jahren, kurz nach Kriegsbeginn, tagte dort die erste Afghanistan-Konferenz und setzte Hamid Karzai als Präsident des Landes am Hindukusch ein.

Im Kontext der neuerlichen Afghanistan-Konferenz wird versprochen, den Kriegseinsatz 2014 zu beenden und die „Sicherheitsverantwortung“ an die afghanische Regierung zu übergeben – allerdings nur wenn es die „Sicherheitslage“ zuläßt; außerdem sollen auch nach 2014 Militärstützpunkte auf lange Sicht weiterbestehen und militärische Ausbilder im Land bleiben. Ein Ende der imperialistischen Besatzung und Kontrolle ist nicht abzusehen.

Gerechtfertigt wird der Krieg damit, daß er gegen reaktionäre Gruppen wie die Taliban und Al-Quida geführt wird. Ein Krieg imperialistischer Armeen ist aber von vornherein untauglich, diesen Kampf effektiv zu führen. Armeeförmige Kriegsführung bedeutet Zerstörung und Leid für die Zivilbevölkerung und ist daher mit schwer kalkulierbaren politischen Wirkungen verbunden, und imperialistische Kriegsführung ist – auch bei subjektiv ehrlichen Motiven einzelner BefürworterInnen sog. „humanitärer Interventionen“ – notwendigerweise von imperialistischen Interessen an Rohstoffen, Absatzmärkten, ungehindertem Warenverkehr, geostrategischem Einfluß, ordnungspolitischen Interessen und Migrationskontrolle überdeterminiert.

Dies zeigt sich insbesondere im Falle Deutschlands, das seit dem Zusammenbruch und anschließenden Anschluß der DDR an die BRD humanitäre Anliegen zum Vehikel machte, die ohnehin starke ökonomische und ideologische imperialistische Position der BRD nunmehr wieder durch weltweites militärisches Agieren zu ergänzen.

Für uns als in der BRD aktive RevolutionärInnen ist der Hauptfeind der deutsche Imperialismus. In diesem Sinne unterstützen wir den – nachfolgend dokumentierten – Aufruf des 3A-Bündnisses zu den Protesten in Bonn, ohne ihn in jeder einzelnen Formulierung zu teilen.

  • Die beste Unterstützung der weltweiten Befreiungskämpfe liegt darin, in den imperialistischen Zentren selbst den Kampf gegen Staat und Kapital zu führen!

  • Hoch die internationale Solidarität mit Feministinnen, AntirassistInnen, den Klassenorganisationen der Lohnabhängigen und anderen emanzipatorischen Bewegung und Gruppen!

  • Für einen revolutionären Aufbauprozeß! Für den Kommunismus!

Info-Veranstaltung in Berlin:
Mi., 30. November, 19 h • SO 36, Oranienstraße 190, Berlin

Demonstration:
Sa., 3. Dezember, 11:30 h • Bonn Kaiserplatz
Bustickets Berlin - Bonn: Buchläden „Schwarze Risse“

Weitere Infos:

http://nowar.blogsport.de/2011/11/01/veranstaltung-zur-mobilisierung-nach-bonn/

Der Krieg ist das Verbrechen, nicht der Widerstand dagegen!

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat wegen der äußerung »Wenn Deutschland Krieg führt und als Antikriegsaktion Bundeswehrausrüstung abgefackelt wird, dann ist das eine legitime Aktion« im Rahmen eines Beitrages auf der RosaLuxemburgKonferenz 2011, Anklage gegen Inge Viett wegen Billigung von Straftaten erhoben, was nach Paragraph 140 StGB mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden kann. Am 23. November 2011 findet vor dem Amtsgericht Tiergarten der Prozess statt. Am gleichen Tag wird auch der Prozess gegen den stellvertretenden Landessprecher der Linkspartei NordrheinWestfalen, Thies Gleiss stattfinden, der wegen seiner treffenden Bezeichnung der Bundeswehr als »Mördersoldaten« vor Gericht gezerrt wird.

Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude
23.11.2011 | Amtsgericht Tiergarten | 8:30 Uhr | Wilsnacker Straße 4

Prozess gegen Inge Viett
23.11.2011 | Amtsgericht Tiergarten | 9 Uhr | Raum B 136 | Wilsnacker Straße 4

OCCUPY BERLIN: Brandenburger Tor – Reichstag

CCUPY BERLIN
Samstag/Saturday, 22.10.2011
13:00 UhrBRANDENBURG GATE
(angemeldete Versammlung / registered assembly)
Pariser Platz 1
Berlin-Mitte

Infos: http://alex11.org/

Kundgebung gegen Spätkauf-Arbeitsbedingungen

Wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren haben, behauptet der Spätkauf-Besitzer aufgrund der Soli-Kampagne für den Kollegen, der seinen vorenthaltenen Lohn einklagt, bereits Umsatzeinbußen erlitten zu haben. Die Solidaritätskampagne verfolgt den Fall weiterhin aufmerksam. Am kommenden Dienstag (18.10.) findet ab 18 h in der Nähe der Geschäfte des Kleinkapitalisten an der Kreuzung Frankfurter Allee / Samariterstraße eine Kundgebung statt.

Widerstand ist die halbe Miete

Fast in allen Berliner Stadtteilen bilden sich Initiativen von Mieter_innen, die sich dagegen wehren, dass ihre Häuser luxussaniert werden und sie danach dort nicht mehr wohnen können. Dass es in Berlin für Menschen mit geringen Einkommen ein Wohnungsproblem gibt, streitet heute niemand mehr ab. Spätestens seit Veröffentlichung des jüngsten Berliner Mietspiegels sind die Zeitungen gefüllt mit Berichten über Berliner Mieten auf Weltklasseniveau, von Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile und von Wohnungsnot. Natürlich versuchen auch die politischen Parteien im Wahljahr das Thema zu besetzen. Dass sie damit nicht viel Erfolg haben, zeigt eine Serie von Plakaten, die seit einigen Wochen in Berlin zu sehen sind. Dort sind die Spitzenkandidat_nnen von SPD, Linken und Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl nicht besonders vorteilhaft abgebildet. Neben den Konterfeis der Politiker_innen ist aufgelistet, welchen Anteil sie an steigenden Mieten, der Abschaffung des sozialen Wohnungsbaus, kurz an dem aktuellen Zustand der wohnungspolitischen Situation in Berlin haben. Damit machen Aktivist_innen der Berliner Mieter_innenbewegung deutlich, dass sie vom Abgeordnetenhaus nichts positives für ihre Interessen erwarten.

Beteiligt Euch an der Mietenstopp Demonstration am 03. September 2011.

14h vom Hermannplatz

zur Kundgebung um 17h am Oranienplatz

HASTA LA VISTA, THILO! – Kreuzberg stellt sich quer

Public Viewing? Public Buhing!
*Kiezversammlung am 22. Juli 2011, ab 21 Uhr am Heinrichplatz*

Vor ein paar Tagen hat Thilo Sarrazin mit einem Kamerateam des ZDF Kreuzberg besucht. Dabei ist er überall auf Wut und Empörung gestoßen. Denn Sarrazin ist die Galionsfigur eines neuen, offensiven Rassismus in Deutschland. In seinem Bestseller ‘Deutschland schafft sich ab’ stellt er Menschen mit türkischem oder arabischem Familienhintergrund als genetisch bedingt dumm und unproduktiv dar. Nach Jahrzehnten rassistischer Ausgrenzung werden sie jetzt als ‘Integrationsverweigerer’ beschimpft. Kein Wunder, dass sich die Betroffenen spontan wehren.

Sarrazins Besuch war von Anfang an als Provokation gedacht. Ein Rassist inszeniert sich als guter Demokrat, der die Diskussion mit den Betroffenen sucht. Wer sein großzügiges Diskussionsangebot ausschlägt, wird als intolerant, unzivilisiert und undemokratisch gebrandmarkt. Das ZDF unterstützt diese populistische Masche. Man habe einen „Dialog“ herstellen wollen. Doch dieser Dialog ist von vornherein vergiftet. Sarrazin und die Massenmedien bestimmen, was und wie diskutiert wird. Die Betroffenen werden vorgeführt und müssen sich ständig gegen Vorurteile verteidigen.

Viele Zeitungen schreiben, „Türken“ oder „Muslime“ hätten Sarrazin „aus Kreuzberg vertrieben“. Der Konflikt erscheint als Problem zwischen „Migranten“ und Deutschen. Das ist falsch. Die Betroffenen stehen nicht alleine. Wir lassen uns in Kreuzberg nicht spalten, und kämpfen gemeinsam gegen den Rassismus Sarrazins. Wir kämpfen aber auch gegen den alltäglichen Rassismus der staatlichen Behörden, die Menschen nach ihrem Nutzen für den Standort Deutschland systematisch ein- und ausgrenzen.

Freitagabend wird die Dokumentation über Sarrazins Kreuzberg-Besuch im ZDF gezeigt. Um der laufenden Medienhetze etwas entgegenzusetzen, findet ab 21 Uhr am Heinrichplatz eine öffentliche Versammlung statt, mit vielen Beiträgen linker Initiativen aus Kreuzberg. Wir werden auch die Dokumentation des ZDF zeigen und kritisch kommentieren.

Veranstaltet von: Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

Linke Interventionen in die Arbeitswelt gestern und heute

In den 70er Jahren sind Tausende linke Aktivist_innen aus politischen Gründen in die Betriebe gegangen. Diese Betriebsarbeit wurde von den unterschiedlichen politischen Gruppen als Beitrag zu einer revolutionären Veränderung der Gesellschaft verstanden. Welche unterschiedlichen Perspektiven und Vorgehensweisen es dabei gab, werden Jan Ole Arps, Autor des kürzlich im Verlag Assoziation herausgegebenen Buches „Frühschicht - Linke Fabrikintervention in den 70er Jahren“ und der ehemalige Betriebsaktivist Peter Bach skizzieren. Dabei wird es um die Erfolge, aber auch um die Grenzen der Betriebsintervention gehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen wir uns die Frage, wie heute, wo die Großfabriken zumindest hierzulande an Bedeutung verloren haben, linke Interventionen in Arbeitskämpfe aussehen können. Aktivist_innen aus dem Care-Bereich, der Kampagne gegen Leiharbeit, dem Klassenkampfblock sowie aus dem Erwerbslosenbereich werden konkrete Beispiele für solche Interventionen vorstellen. Die Diskussion über die Erfolge, aber auch die Grenzen, auf die die Aktivist_innen stoßen, wird Gegenstand der gemeinsamen Debatte sein.

Infoveranstaltung mit:

Jan Ole Arps, Herausgeber des Buches Frühschicht

Peter Bach, Gewerkschaftler

Aktivist_innen, die an Kämpfen am Arbeitsplatz und im Jobcenter beteiligt sind

Weitere Infos unter: fels.nadir.org

Tristeza [Pannierstraße 5, Neukölln] • 11.07.11 um 19.00 Uhr

Workshoptag gegen Rassismus, Sozialchauvinismus und Rechtspopulismus

Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine “migrantische”, insbesonde­re “muslimische” Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt. Die Hetze gegen vermeintliche “Sozialschmarotzer” und “Integrationsverweigerer” ist der Soundtrack einer umfassenden Verschärfung kapitalistischer Standortpolitik. So werden im Rahmen der “Integrationsdebatte” ganz allgemein gesteigerte Anforderungen kapitalistischer Verwertbarkeit durchgesetzt. Der nationale Wettbe­werbsstaat macht mobil, und alle müssen mitmachen.

WORKSHOP GEGEN RASSISMUS, SOZIALCHAUVINISMUS
UND RECHTSPOPULISMUS
28.5.2011, 10-20 Uhr, SFE im Mehringhof
(Gneisenaustr. 2a, U6/U7 Mehringdamm)
Programm…

Save the date:
2.6.2011 “…BIS ZUR LETZTEN PATRONE!”
Auftaktveranstaltung des Bündnisses gegen Rassismus und Sozialchauvinismus
19:30 Uhr im Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Str. 130, U1/U8 Kottbusser Tor)

Knastkampf ist Klassenkampf – kommt zur Demonstration!
Unterstützt Werner Braeuner!

Am 08.Mai, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus, trat unser Genosse Werner Braeuner in den unbefristeten Hungerstreik (Todesfasten) um gegen die menschenunwürdigen Haftbedingungen in der JVA Sehnde in Hannover zu protestieren. Der soziale und politische Gefangene wehrt sich damit mit der radikalsten und konsequentesten Form des Widerstands, die ihm in seiner Situation möglich ist. Der Auslöser für Werners Entscheidung bis zum Letzten zu gehen, sind Fäkalien die sich im Knastessen der JVA befanden.

Dies ist bei weitem nicht der erste Vorfall dieser Art in niedersächsischen Knästen. Er fordert nun Eigenverfügung über den Tagesverpflegungssatz für Gefangene (7€) um sich selber versorgen zu können. Im Falle einer Zwangsernährung kündigt Werner in einem Schreiben vom 27.04.11 die Selbsttötung an, da die Zwangsernährung keine Lösung des Konflikts resultierend aus der jetzige Situation sei. Werner schreibt, dass er nichts zu verlieren habe.

Werner ist seit 2001 eingesperrt, weil er nach der Streichung seiner Arbeitslosenhilfe aus Verzweifelung in einem Streit den Chef der örtlichen Arbeitsagentur erstach. Er sitzt nun insgesamt 13 Jahre Haft ab, und leistet beständig Widerstand gegen Gefängnisleitung, Justitz und Arbeitszwang. So verweigert er beispielsweise den knastinternen Arbeitsdienst. Werner braucht als Antifaschist und Antikapitalist unser aller Unterstützung!

“Der Feind hat größte Angst vor Widerstand im Knast, wenn dieser Widerstand draußen begleitet und unterstützt wird. Der Vorteil des Angriffs ist auf unserer Seite. Solidarität ist eine Waffe, setzen wir sie nun ein!” (Zitat, Hungerstreikerklärung Werner Braeuners vom 1.05.2011)

Schreibt Briefe, baut Druck auf, informiert eure Freunde & Bekannten… und vor allem kommt zur Solidaritäts-Demonstration/

Weitere Infos…

Kundgebung am 19. Mai um 18Uhr auf dem Potsdamer Platz (S-/U-Bhf Potsdamer Platz)!
Solidarität mit Werner Braeuner – Knastkampf ist Klassenkampf!
Soligruppe Werner Braeuner

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2011!

Am 1. Mai gehen weltweit Millionen Menschen auf die Straße, um ihre Wut auf ein System, dass Kriege, Elend, Armut und die Zerstörung der Umwelt verursacht, zum Ausdruck zu bringen. Der 1. Mai ist ein Anlass, um gegen imperialistische Kriege, rassistische Hetze, Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensbedingungen und die Verdrängung im Stadtteil zu protestieren. Der 1. Mai steht aber auch für den Kampf für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus. Denn nur mit der Überwindung der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung wird eine befreite und solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung erreicht werden.

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1. Mai 2011 • 18h • Kottbusser Tor • Berlin-Kreuzberg

Heraus zum 1. Mai 2011 – Tag des Zorns

Spaltung überwinden – Zusammen kämpfen – Klassenkampf organisieren – Hinein in den klassenkämpferischen Block!

1. Mai 2011 | 9 Uhr | DGB Demonstration | Wittenbergplatz/Keithstr. 1-3
1. Mai 2011 | 18 Uhr | Revolutionäre 1. Mai-Demonstration | Kottbusser Tor

Videokundgebung „Internationale Kämpfe im Betrieb und auf der Straße“

Mit Videoclips zu Aktionen in Frankreich, USA, Ägypten, China und der BRD. Außerdem Informationen zum 1. Mai.
Do 21.04.2011 • 20:30h • Rathaus Neukölln

Veranstaltung: Selbstorganisierung in Venezuela

Mittwoch, 27. April 2011 • 19h • Zielona Gora, Grünberger Straße 73, Fhain • Mit Dario Azzellini

Der Venezuela-Experte und Autor verschiedener Bücher und Filme über die Entwicklung in Venezuela, Dario Azzellini, wird an Beispielen aus Kommunen und Fabriken zeigen, wie sich in Venezuela Formen der Selbstorganisation durchsetzen. Er wird aber auch die Schwierigkeiten thematisieren, die diesen Partizationsprozessen entgegenstehen. Auch über die Rolle von Präsident Chavez bei diesen Selbstorganisierungsprozessen wird diskutiert werden.

Videokundgebung: Der Kapitalverwertung im Stadtteil und am Arbeitsplatz Grenzen setzen

Mittwoch, 27. April 2011 • 21h • Boxhagener Platz, Fhain

In Redebeiträgen und Videos sollen Kämpfe im Stadttteil und im Job vorgestellt werden, mit denen der Kapitalverwertung Grenzen gesetzt werden.

Zum Abschluss zeigen wir den Fllm "Der große Aufwasch im Subunternehmen" über den langen, erfolgreichen Kampf migrantischer Reinigungskräfte gegen die Hotelkette Accor in Frankreich.

Nein zur Mandatsverlängerung des Kriegseinsatzes in Afghanistan!

Bereits Ende Januar soll der Bundestag über die Kriegsbeteiligung Deutschlands in Afghanistan abstimmen. Das Mandat für den Bundeswehr-Einsatz läuft am 28. Februar 2011 aus. Als Zeitpunkt für die Abstimmung im Bundestag ist der 28. Januar vorgesehen. Diesen Anlass wollen wir nutzen, um unsere Ablehnung von imperialistischem Krieg und Besatzung deutlich zu machen. Bundesweit plant das Antifaschistische / Antimilitaristische Aktionsbündnis dazu dezentrale Aktionen. Achtet auf weitere Ankündigungen!
Der ganze Aufruf des Antimilitarischen / Antifaschisten Aktionsbündnisses ist hier zu finden. Lokale Aufrufe sind unter Aktionen vor Ort verlinkt.
22. Januar 2011: Dezentraler bundesweiter Aktionstag gegen die Mandatsverlängerung

22. Januar 2011 | 15 Uhr | Rathaus Neukölln | Berlin: Demonstration

Gegen die Herrschaft des Kapitals

Das zweite Wochenende im Januar nutzen linke Gruppen unterschiedlichster Strömungen traditionell um an die 1919 von reaktionären Freikorpssoldaten mit Rückendeckung der SPD ermordeten RevolutionärInnen und GründerInnen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu Gedenken. Am 8.1.2011 findet in der Berliner Urania die 16. Internationale Rosa Luxemburg Konferenz statt. Am Abend findet dann im Astra Kulturhaus in Berlin-Friedrichshain die legendäre Vorabendparty zur LL-Demo statt. Am Sonntag, 9.1.2011 findet dann die LL-Demo in Berlin statt.

Sonntag | 9.1.2011 | LL-Demo | 10 Uhr | Frankfurter Tor | Berlin

15 Jahre TREND onlinezeitung

Veranstaltungswochenende
REFORM & REVOLUTION
Wege aus dem Kapitalismus

mit Peter Djordjevic (Oldenburg), Peter Nowak (Berlin), Robert Schlosser (Bochum), Bernard Schmid (Paris) Anne Seeck (Berlin), Harry Waibel (Berlin)
Berlin: 21./22.1.2011 Mehringhof

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Erklärung der Internationalen KommunistInnen
zum Polizeiangriff auf iranische Oppositionelle in Berlin

Am 10.Dezember 2010 wurden 8 iranische Oppositionelle teilweise schwer verletzt, als die deutsche Polizei gegen eine angemeldete Kundgebung vorging.

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26.11.: Sparpaket stoppen! Bundestag belagern!

Gestern Wirtschaftskrise - heute Aufschwung?

Die Wirtschaftskrise sei wieder vorbei, sagen führende Wirtschaftsinstitute. In den Medien ist von einem neuen deutschen Wirtschaftswunder die Rede. Nach dem Motto "wenn die deutsche Wirtschaft brummt, haben wir alle was davon" hoffen die Menschen auf bessere Arbeitsbedingungen, steigende Löhne, Steuersenkungen, Arbeitsplätze oder höhere Renten und Sozialleistungen. Es stimmt natürlich, dass eine gute Wirtschaftslage die Verhandlungsposition auf dem Arbeitsmarkt verbessert und dem Staat zusätzliche Steuern beschert. Verbesserungen für die lohnabhängige Bevölkerung lassen sich daraus aber nicht zwangsläufig ableiten

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Gegen Kriminalisierung von GewerkschafterInnen
für Organisationsfreiheit

Unter dem Vorwand, einen Pfandbon im Wert von 1,30 Euro falsch abgerechnet zu haben, wird der Kassiererin Emmely nach 31jähriger Tätigkeit gekündigt. Die Arbeitsgerichte bestätigten die Entlassung der aktiven Gewerkschafterin. Am 10. Juni wird sich das Bundesarbeitsgericht in Erfurt mit dem Fall befassen. Am gleichen Tag verhandelt das Berliner Kammergericht über das Verbot der anarchosyndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU), die mit den Beschäftigten des Kino Babylon-Mitte gegen prekäre Arbeitsverhältnisse kämpfte.

Mit der Kundgebung wollen wir mit Emmely und den FAU-AktivistInnen unsere Solidarität ausdrücken.

Wir wollen gleichzeitig den Emmelys dieser Welt den Rücken stärken, die sich gegen Billiglohn und Arbeitshetze wehren, nicht gegen ihre KollegInnen ausspielen lassen, sondern solidarisch gegen die kapitalistischen Zumutungen im Betrieb, den Jobcentern, den Unis und den Schulen kämpfen.

Außerdem mobilisieren wir mit der Kundgebung für die bundesweite Antikrisendemonstration (12.Juni, 12h, Rotes Rathaus).

VerfasserInnen des Aufrufs:
internationale KommunistInnen – interkomm.tk

Die Kundgebung wird unterstützt von:
Komitee "Solidarität mit Emmely" – emmely.org
FAU Berlin – fau.org/berlin
Klassenkampfblock – klassenkampfblock.blogsport.de

10. Juni 2010, 18h: Kundgebung
Kaisers Supermarkt Warschauer Str/Revalerstr, S-Bhf. Warschauerstr., Friedrichshainund den Schulen kämpfen.

Show an undead system how to die
Kapitalismus abschaffen!

Bundesweite Anti-Krisendemonstration:
12. Juni 2010 • 12h • Berlin • Rotes Rathaus
Hinein in den antikapitalistischen Block!

Aufruf der internationalen KommunistInnen

Homepage des antikapitalistischen Blocks

We love the crisis!
Antikapitalistischer Workshoptag

Jetzt ist also Krise. Menschen, Betriebe, Banken und sogar Staaten müssen reihenweise Konkurs anmelden. Und wer ist schuld? Hat „der Markt versagt“, wie viele glauben? Oder doch der Staat? Oder beide? Lag es an der „Gier“ einiger Manager? Oder haben wir alle „über unsere Verhältnisse gelebt“? Und wenn ja, wieso wird dann gerade jetzt mehr Konsum empfohlen, um die Krise zu überwinden?

Samstag, 5.6.2010, 10.30 bis 22 Uhr
SFE im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a)
Antikapitalistischer Workshoptag - Gegen Staat, Nation und Lohnarbeit

Organisiert von antikapitalistischen und antifaschistischen Gruppen aus Berlin und Potsdam.

In Vorbereitung auf die bundesweite Demonstration “Die Krise heißt Kapitalismus” am 12.6. in Berlin

Die Krise beenden: Kapitalismus abschaffen!
1. Mai 2010 • 18 Uhr • Berlin-Kreuzberg

Aufruf zum klassenkämpferischen Block:

Heraus zum 1. Mai 2010 – Klassenkampf statt Standortlogik

Unternehmer und Bundesregierung nutzen die Krise, um das ohnehin niedrige Niveau von Löhnen und sozialen Leistungen noch stärker abzusenken. Quer durch alle Branchen und Bereiche wurden und werden „Bündnisse für Arbeit“ geschmiedet. Ihnen fielen nicht nur Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die bisherigen Löhne zum Opfer, sondern auch einigermaßen sozial geregelte Arbeitszeiten. Im Interesse der „Standortsicherung“ haben viele Unternehmensleitungen mit ihren Betriebsräten entsprechende Absenkungsvereinbarungen abgeschlossen. Erleichtert wurde dies durch die zahlreichen Öffnungsklauseln in den Flächentarifen, die von den Gewerkschaften unterzeichnet wurden. Alte gewerkschaftliche Erfahrungen und Erkenntnisse scheinen keine Bedeutung mehr zu haben... --> weiterlesen...

» Heraus zum 1. Mai! 9 Uhr | Klassenkämpferischer Block | DGB Demonstration | Wittenbergplatz
» 18 Uhr | Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration | Kottbusser Tor | „Die Krise beenden: Kapitalismus abschaffen!“

Nieder mit dem Lohnsystem!
Veranstaltungsreihe zum 1. Mai in Berlin vom 6.4. - 27.4.2010

Mit der Trend-Veranstaltungreihe zum 1. Mai 2010 "Nieder mit dem Lohnsystem" soll ein kleiner Beitrag geleistet werden, das linke Sektierertum zu überwinden.

Trend will eine solidarische Diskussion zwischen verschiedenen Strömungen in Gang bringen, in der nach wie vor gilt "Erst Klarheit, dann Einheit".

Im Zentrum dieser Bemühungen steht eine Vortrags- und Diskussionveranstaltung mit dem Trend-Autor Robert Schlosser. Er wird versuchen, mit seinen Thesen, die aus seinem Artikel "Realistischer und unrealistischer Utopismus" abgeleitet und weiterentwickelt wurden, einen inhaltlichen Anstoss für eine sozialemazipatorische Praxis zur Aufhebung der kapitalistischen Produktuionsweise zu geben.

Weitere Infos bei trend!

Who cares? Queer-feminismus und Ökonomiekritik
Das Event - 4. bis 7. März 2010 

http://www.feministische-oekonomiekritik.org/

Auf dem Event erwarten Euch verschiedene Veranstaltungsformate, zum Beispiel Podiumsdiskussionen, Foren, Workshops, Filmabende und sogar eine tosenden Party! Wir bemühen uns, ein Klima zu schaffen, in dem fair, solidarisch, einschließend, kritisch, lustvoll und nachvollziehbar für alle miteinander diskutiert wird. Teilt uns mit, welche Sprachen anwesend sind, wir werden uns nach Möglichkeit um Übersetzung kümmern. Bringt eure Kinder, Freundinnen und Freunde, stichhaltige Argumente, gute Laune und am besten auch noch etwas zu Essen für unser gemeinsames Buffet mit.

Veranstaltungen und Demonstration gegen den 13. Europäischen Polizeikongress


Auch 2010 soll es in Berlin wieder einen europäischen Polizeikongress geben, ein Treffen internationaler Polizeifunktionäre, PolitikerInnen und der Sicherheitsindustrie. Der Kongress findet zum 13. Mal statt und wird, wie auch die Europäische Verteidigungskonferenz, von der Verlagsgruppe des „Behörden Spiegel“ veranstaltet. Letztes Jahr waren laut den Organisatoren 1.800 TeilnehmerInnen aus 70 Staaten anwesend.

weitere Infos:

Rückblick 2003 bis 2009