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Roter Abend:

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir den Roten Abend im Stadtteilladen Zielona Gora. Dort informieren und diskutieren wir mit Filmen, ReferentInnen und Vorträgen über aktuelle Themen u.a. aus den Bereichen Soziales, Internationalismus, Antirepression und Kommunismus. Unser Ziel ist es, wichtige Themen aus einer revolutionären Perspektive heraus einzuschätzen und mit Interessierten zu diskutieren.

Der Rote Abend findet statt im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain jeden 1. Mittwoch im Monat. Die Veranstaltungen beginnen pünktlich um 20 Uhr.


Rückblick 2003 bis 2009:

zurück zum Rückblick ab 2010

Arbeitsscheu - Arbeitshaus – asozial?

Das Buch "ausgesteuert-ausgegrenzt...angeblich asozial" ist als Ergebnis der Arbeit des Arbeitskreises "Marginalisierte - gestern und heute!" entstanden. Denn der Begriff „asozial“ dient noch heute der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen. Der damalige Wirtschaftsminister und vielseitige Wirtschaftslobbyist Clement hat sich im Zuge der Einführung von Hartz IV mit der Hetze gegen Erwerbslose hervorgetan. Und dies vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung(en) bis heute keinen Handlungsbedarf zur Rehabilitierung und Entschädigung der als "Asoziale" stigmatisierten Opfer von Verfolgung und Vernichtung im NS-Staat sehen.

Der Arbeitskreis fordert deshalb die Errichtung eines Ortes zum Erinnern und Nachdenken unter dem Motto "Kein Mensch ist asozial!".

Am Roten Abend wird ein Thema des neuen Buches - die Geschichte der Arbeitshäuser in Berlin-Rummelsburg - aufgegriffen. Die Filmemacherin Andrea Behrendt wird dazu ihren neuen Film " 'Arbeitsscheu-abnormal-asozial' Zur Geschichte der Berliner Arbeitshäuser" zeigen. Sie ist bereits längerfristig in der Initiative Gedenkort Uckermark mit dem Thema der sogenannten Asozialen im Nationalsozialismus befasst.

Vom Arbeitskreis "Marginalisierte-gestern und heute!" wird Lothar Eberhardt Fakten zur Geschichte der Rummelsburger Arbeitshäuser vortragen und seinen Eindruck von der Berliner Erinnerungskultur
thematisieren.

Roter Abend: Mittwoch, 2. Dezember 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Die Gescheiterte Revolution im Herbst 1989
und die Niederlage der Westlinken

Mit den linken DDR-Oppositionellen und Vereinigte Linke-Aktivisten Thomas Klein und Bernd Gehrke und mit Kamil Majchrzak (Autor der ostdeutschen Publikation Telegraph)

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich mit dem Jubiläum zum 20ten Jahr des Mauerfalls Deutschland feiern. Weitgehend vergessen ist, dass im Herbst 1989 Tausende Menschen in der DDR nicht für ein kapitalistisches Deutschland auf die Straße gingen. Wir laden am Roten Abend mit Thomas Klein und Bernd Gehrke zwei DDR-Oppositionelle ein, die in der Vereinigten Linken für Sozialismus und Demokratie in der DDR kämpften. Bernd Gehrke wird auch auf die Auseinandersetzungen von Belegschaften eingehen, die sich in den 90er Jahren gegen die vieler DDR-Betriebe wehren. Dabei wird auch die Rolle der Linken im Westen Gegenstand der Diskussion sein.

Der Mitarbeiter der ostdeutschen Zeitung Telegraph Kamil Majchrzak geht auf die Entwicklung in Polen vom Kampf der Gewerkschaft Solidarnosc bis zum neoliberalen Schockprogramm ein.

Mittwoch, 4. November 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Aktion Zahltag –
Beginn einer neuen Erwerbslosenorganisierung?

Mit der Berliner Initiative „KeineR muss allein zum Amt“ Anne Seek (Erwerbslosentreff in der Lunte) Holger Marcks (FAU), Peter Nowak (Herausgeber des Buches Zahltag).

Nach dem Ende der Montagsdemonstrationen vor 5 Jahren schien die Erwerbslosenbewegung im Tiefschlaf zu liegen. Doch seit einiger Zeit finden in zahlreichen Städten Zahltagaktionen und auch die Aktion "Niemand muss allein zum Amt" unter Erwerbslosen viel Zustimmung. Von Köln und Oldenburg aus haben sich die Aktionen nach Berlin, Bonn, das Rhein-Main-Gebiet ausgebreitet. Denn damit konnten Erwerbslose zumindest teilweise ihre Angst im Jobcenter überwinden und ihre eigene Situation verbessern.

Am Roten Abend werden AktivistInnen der Berliner Initiative „KeineR muss allein zum Amt“ über ihre Erfahrungen berichten.

Mittwoch, 7. Oktober 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Contra Continental –
Die Geschichte eines erfolgreichen Arbeitskampfes

Die Beschäftigten des mexikanischen Reifenwerkes Euzkadi haben mehr als 3 Jahre gegen die Schließungspläne des deutschen Mutterkonzerns Continental gestreikt. Es war der längste Arbeitskampf gegen einen deutschen Konzern. Lars Stubbe hat als Mitherausgeber des im ISP-Verlag erschienenen Buches „Contra Continental“ mit dafür gesorgt, dass dieser Arbeitskampf nicht in Vergessenheit gerät. Am Roten Abend wird er über Ursachen und Verlauf des Streiks berichten.

Die völlige Ignoranz der DGB-Gewerkschaftsführungen gegenüber den Streikenden wird ebenso Thema sein, wie die Arbeit der Initiativen, die den Streik in Deutschland bekannt machten. Darüber hinaus wird ein 30-minütiger Dokumentarfilm von Michael Enger zur nach dem Streik gegründeten Kooperative Tradoc gezeigt.

Gemeinsam wollen wir dann diskutieren, ob eine offensive Arbeitskampfstrategie wie sie die Beschäftigten von Continental, aber auch des Industriewerkes Bellinzona in der Schweiz oder der Maschinenfabrik INNSE in Mailand praktizierten in Zeiten von Krise, Lohnkürzungen und Fabrikschließungen nicht exemplarisch sein könnte.

In einem Informationsblock werden wir die Planungen zum dezentralen Krisenaktionstag am 17.September in Berlin vorstellen.

Mittwoch, 2. September 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Proteste im Iran:
Machtkampf der Eliten oder Bewegung von unten?

Seit den Präsidentenwahlen und den nachfolgenden Protesten steht die Innenpolitik im Iran im Fokus der Medien und auch der Linken. Dabei glänzen viele politischen Verlautbarungen der letzten Wochen eher durch Moral und politischen Bekenntnisdrang als durch Kenntnis der realen Situation vor Ort.

Wir wollen mit Rouzbeh Taheri vom Iranischen Kulturverein Berlin die Analyse der inneriranischen Situation in den Mittelpunkt unseres Roten Abends stellen. Dabei interessieren uns u.a. folgende Fragen:

Welche Rolle spielten Figuren wie Musawi in der Vergangenheit im islamischen Regime und bei der Unterdrückung der Opposition?

Welche Rolle spielen Machtkämpfe verschiedener Kapitalfraktionen bei den Ereignissen? Wie ist die Rolle des islamischen Klerus einzuschätzen?

Welchen Einfluss haben linke und kommunistische Gruppen auf die Proteste? Ist vor allem die iranische Mittelschicht auf der Straße gewesen und wie ist die Reaktion der ArbeiterInnen?

Mit welchen Kräften im Iran können wir als KommunstInnen solidarisch sein?
Diese Fragen wollen wir mit dem Referenten und dem Publikum diskutieren.

Diskussionsveranstaltung mit Rouzbeh Taheri vom Iranischen Kultur- und Medienverein Berlin

Mittwoch, 5. August 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Das Familienernährermodell
Wie Klassen- und Geschlechterverhältnisse zusammenwirken

Mit dem Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung und dem Elterngeld hat die Familienpolitik eine 180-Grad-Wendung vollzogen. Plötzlich scheint das deutsche Familienernährermodell obsolet, das Männer jahrezehntelang stärker privilegiert hat als es in vielen anderen europäischen Ländern der Fall war. Mit Angela Merkel und Ursula von der Leyen scheint der Feminismus in der Regierung und mit Publikationen zur Neuen F-Klasse und zum Neuen Feminismus in der Gesellschaft angekommen zu sein.

Zugleich gibt es eine ganze Serie von Bestsellern, die den Zerfall der Familie beklagen und die Rückkehr zur alten Versorgerehe fordern - noch bevor diese überhaupt richtig verschwunden ist. Dieser Neokonservatismus scheint die einzige Opposition gegen den Regierungsfeminismus zu bilden.

In unserer Veranstaltung soll es darum gehen, wie es um das männliche Ernährermodell steht, inwiefern die Familienpolitik der großen Koalition neoliberale Umverteilungspolitik betreibt und warum Eva Herman so erfolgreich ist. Eine These, die wir diskutieren wollen, ist, dass der ehemals linke Feminismus sich den Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit vom neoliberalen Feminimus hat wegnehmen lassen. Zugleich thematisiert die konservative Opposition um Eva Herman die Doppelbelastung der Frauen - eines der früheren Kernthemen des Feminismus. Wie kann ein linker Feminismus Positionen zurückerobern und welche Veränderungen muss er dabei selbst an seinem Projekt vornehmen? Und: Die Linke wird als soziale Bewegung nur dann erfolgreich sein, wenn sie auf dem Feld von Geschlechterpolitik massenfähige Politikansätze entwickelt. Dazu bedürfte es aber der klaren Einsicht, dass es nicht soziale Gerechtigkeit und Klassenherrschaft als ein Thema, patriarchale Unterdrückung und Geschlechterhierarchien als ein ganz anderes Thema gibt, sondern dass beide Themenkomplexe in der Praxis eng miteinander verbunden sind und daher auch nur gemeinsam politisch angegangen werden können.

Vortrag und Diskussion mit Lisa Haller und Jörg Nowak

Mittwoch, 1. Juli 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Kampf um soziale Befreiung
und Frauenrechte in Kurdistan

Zu Kurdistan fallen vielen Linken vor allem die Auseinandersetzungen um eine eigene Sprache und um Selbstbestimmung sowie der Kampf der Kurdischen ArbeiterInnenpartei (PKK) ein.

Wir wollen am Roten Abend allerdings den Schwerpunkt auf die soziale Lage der Menschen in Kurdistan legen. Dazu haben wir GenossInnen des Berliner Kurdistan-Solidaritätskomitees eingeladen, die im März und April 2009 die Newrozfeierlichkeiten und die Kommunalwahlen in Kurdistan beobachtet haben. Mit ihnen wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren:

Existiert eine Zivilgesellschaft im türkischen Teil Kurdistans und unter welchen Bedingungen kann sie arbeiten? Wie ist die soziale Lage der Menschen und gibt es Organisationen und Gewerkschaften, die für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpfen?

Wie können Frauen in der vom türkischen Militarismus aber auch von eigenen patriarchalen Strukturen geprägten kurdischen Gesellschaft für ihre Rechte kämpfen?

Kann sich schließlich in Kurdistan eine Linke entwickeln, die bei allem Widerstand gegen den türkischen Nationalismus auch die eigenen Unterdrückungsverhältnisse in den Blick nimmt?

Im zweiten Teil wird eine Genossin das vom 5. bis 9. Oktober 2009 in Nordkurdistan geplante mesopotamische Sozialforum vorstellen, das von UnterstützerInnen aus verschiedenen Ländern, auch Deutschland, solidarisch begleitet werden soll.

Mittwoch, 3. Juni 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


The right to the city
Widerstand gegen Stadtumstrukturierung in Südafrika

Der lange Kampf gegen die Apartheid hat in vielen Teilen der Welt Bewunderung und Solidarität ausgelöst. Nachdem der African National Congress (ANC) die Regierung übernommen hat, ließ das Interesse an dem Land weitgehend nach. Dabei gibt es auch im aktuellen Südafrika weiterhin aktive, außerparlamentarische Bewegungen mit einem linken, emanzipatorischen Anspruch.

Darüber wird Romin Khan am Roten Abend berichten. Er befasst sich seit mehreren Jahren mit den sozialen Bewegungen in Südafrika und ist Autor des Buches „Südafrika nach der Apartheid“, das demnächst beim Verlag Assoziation A herauskommt

 

Khan wird sich am Roten Abend schwerpunktmäßig mit dem Kampf gegen die im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft zunehmenden Umstrukturierungen in Südafrikas Metropole Kapstadt befassen. Mit den städtischen Planungen im Vorfeld des Großereignisses verbindet sich die Gefahr, dass die rassistischen Spaltungslinien aus der Apartheid-Zeit dauerhaft in die Stadtstruktur eingeschrieben bleiben.

Daneben wird auch die Frage eine Rolle spielen, wie die Linke in Südafrika jenseits des ANC organisiert ist und welche Ziele und Perspektiven sie hat. Nachdem im letzten Jahr rassistische Angriffe auf Menschen aus südafrikanischen Nachbarländern für Schlagzeilen sorgten, interessiert uns auch die Frage, welche Rolle ethnische und nationale Zuschreibungen heute in Südafrika spielen und wie die außerparlamentarische Linke damit umgeht.

Mittwoch, 6. Mai 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Die Weltvernichtungsmaschine:
vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise

Die aktuelle Wirtschaftskrise hat auch Teile der linken Bewegung auf dem falschen Fuß erwischt. Das zeigt sich an den aktuellen Erklärungsmustern der Krise, die nicht selten auch mit Vorschlägen an die Politik verbunden sind, wie man es besser machen kann.

Zu diesen Erklärungsmustern gehört die Vorstellung, dass die Politik vor der Wirtschaft kapituliert habe und daher der Staat wieder als Regulator eingesetzt werden soll.


Dieser nicht nur bei Linkspartei, Gewerkschaften und Attac zu hörenden These hält der Politologe und Publizist Stefan Frank entgegen, dass die politisch Verantwortlichen mit ihrer Politik der Krise aktiv den Weg gebahnt haben. Stefan Frank, der regelmäßig in der Monatszeitung Konkret zu wirtschaftspolitischen Fragen publiziert, stellt am Roten Abend sein im Conte-Verlag erschienenes Buch "Die Weltvernichtungsmaschine. Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise" zur Diskussion.

N.N. von den Internationalen KommunstInnen beschäftigt sich kritisch mit einer Linken, die in der aktuellen Krise gerne Arzt am Krankenbett des Kapitalismus spielen möchte, und gerade mal die Hilfsschwester geben darf.
Zu der Frage, wie eine kommunistische Perspektive aussieht, die sich angesichts der Krise nicht in Rufen nach dem Staat erschöpft, wird Gegenstand der gemeinsamen Diskussion sein. Für uns stellt sich auch die Frage, ob der Finanzsektor überhaupt die Ursache für die aktuelle Krise ist.

Mittwoch, 1. April 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Roter Abend:

Wir zahlen nicht für Eure Krise!

Massenentlassungen, Kurzarbeit, Lohnkürzungen, das sind einige der Auswirkungen der Banken- und Börsenkrise auf die Lohnabhängigen. Am 28.März ruft ein Bündnis von sozialen Initiativen und GewerkschafterInnen zur Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Krise – Für eine solidarische Gesellschaft" auf. Am Roten Abend werden GenossInnen der Berliner Gruppe Soziale Kämpfe aus dem Vorbereitungsbündnis mit aktuellen Infos zur Demonstration und der politischen Bestimmung informieren.


Allerdings begann für viele Lohnabhängige die Krise nicht im letzten Herbst mit dem Börsenkrach. Seit Jahrzehnten sind sie mit Lohnsenkungen, längerer Arbeitszeit und Arbeitshetze konfrontiert. Immer wieder kommt es zu Werksschließungen, durch die Tausende Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Oft kommt es zu regionalem Widerstand.

Wir bleiben hier. Dafür kämpfen wir!

Über den Streik bei AEG-Electrolux, der 2005-2007 in Nürnberg geführt wurde, haben AktivistInnen eines außerbetrieblichen Unterstützer-Netzwerkes ein Buch geschrieben. Wir wollen mit den AutorInnen über die Bedingungen und Ergebnisse des damaligen Streiks und die Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung von außen diskutieren.

Wie aus solchen Arbeitskämpfen eine längerfristige Struktur geschaffen werden kann, ist eine offene Frage, die uns für die Mobilisierung zum 28.3. und darüber hinaus interessiert.

Mittwoch, 4. März 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Sexismus, Rassismus und Kapitalismus –
Wie kann eine umfassende linke Kritik aussehen?

In Deutschland ist mit Merkel erstmals eine Frau Bundeskanzlerin geworden. Sexismus ist damit noch lange nicht abgeschafft. Nach wie vor werden unbezahlte Reproduktionsarbeiten größtenteils von Frauen erledigt; im Berufsleben arbeiten Frauen unter anderem auch deshalb nach wie vor unter schlechteren Bedingungen.

Ebenso wenig ist mit der Wahl von Obama zum ersten schwarzen Präsidenten der USA der Rassismus abgeschafft. Bevorzugt kommen Schwarze in den USA lediglich ins Gefängnis und auch in Deutschland werden Menschen mit nichtdeutscher Herkunft benachteiligt.


Mittwoch, 4. Februar 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


90 Jahre Novemberrevolution
Kommunismus ist möglich!

Roter Abend – Buchvorstellung mit Autor Ralf Hoffrogge:
“Richard Müller – Der Mann hinter der Novemberrevolution”

Soldatenräte tagen im Reichstag, Arbeiterräte regieren im Abgeordnetenhaus – vor 90 Jahren war genau das Realität in Berlin. Eine sozialistische Rätebewegung hatte den Kaiser gestürzt und das Ende des ersten Weltkrieges erzwungen.


Mittwoch, 7. Januar 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Roter Abend:
Rock & Revolte

INTERKOMM zeigt das TREND-Video:

Rock & Revolte und es gibt Livemusik der 50er/60er Jahre mit Detlev K.

Video und Musik – mit kleinen Snacks.


In Zusammenarbeit mit Detlev K., Motte und Rolf wurde Videomaterial gesichtet, bewertet, geschnitten, neu vertont, bis ein 70-Minuten-Film entstanden war, der den Zusammenhang von "Rock & Revolte" so darstellen will, dass ein "anderer" Blick auf "68" möglich wird. Ein Blick der sich bewußt abgrenzt von der üblichen Inbesitznahme.

Mittwoch, 3. Dezember 2008 ab 20 Uhr (Veranstaltung um 21 Uhr) im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Die Linke und der Kampf um Rechte
– ein paradoxes Verhältnis!

Nicht nur bei politischen Prozessen, wie dem aktuellen "mg-Verfahren", stellt sich der Linken die Frage des Kampfes um Rechte. Auch in den sozialen Bewegungen wurde die Forderung nach globalen, sozialen Rechten vermehrt von Linken aufgeworfen.

Was kann eine Linke, die sich nicht auf Staat + Nation bezieht von einem Bezug auf Rechte gewinnen und wo liegen die Gefahren bei solchen Forderungen?

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Eine Veranstaltung mit:

Alex Demirovic (Mitglied der Prokla-Redaktion; Gastprofessor an der TU)

Detlef Georgia Schulze (PolitikwissenschaftlerIn; z.Z. mit einem Projekt „Rechtstaatlichkeit – Ein Instrument imperialer Globalisierung?“ Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien)

N.N., Angeklagter im mg-Verfahren

Mittwoch, 5. November um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Die aktuelle Klimadebatte:
Wegbereiter eines neuen Ökokapitalismus?

?Alle reden vom Klimawandel. Auch die linke Bewegung sucht mit Klimacamps und anderen Aktiviäten den Anschluss. Wir werden am Roten Abend über folgende Fragen diskutieren:

 

  • Warum soll sich die linke Bewegung für die Klimadebatte interessieren?

  • Besteht nicht die Gefahr, dass der aktuelle Klima-Diskurs genutzt wird, um die Gürtel-Enger-Schnallen Ideologie ökologisch durchzusetzen?

  • Zeigt sich nicht am Boom des Biosprit und seinen Folgen, dass unter dem Vorzeichen von Ökologie sogar Hunger und Verarmung in den Ländern des globalen Südens zunehmen?

  • Wie kann eine linke Klimadebatte aussehen, die nicht in die Falle läuft, zur Formierung eines Ökokapitalismus beizutragen?

Zur Diskussion dieser und vieler anderen Fragen haben wir eingeladen: Wolfgang Pomrehn, Publizist u.a. für "Lunapark21 - Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie" und Autor des Buches "Heiße Zeiten: Wie der Klimawandel gestoppt werden kann" und N.N. vom anti-atom-plenum-berlin, das vor einigen Monaten den Text "Klimawandel, KlimaAktionsCamp und warum (bzw. wie) sich radikale Linke da einmischen sollte" veröffentlicht hat, der im Internet unter http://www.klimacamp08.net/debatte/diskussionspapier gelesen werden kann.

Mittwoch, 1. Oktober um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Vergessene Proteste (1964-1983)

 

Viel ist in den letzten Monaten über die 68er-Bewegung in den Medien geschrieben worden. Doch in der Regel wird damit nur abgefeiert, dass ein Großteil der BewegungsaktivistInnen die kapitalistische Gesellschaft erneuert hat.

Doch gibt es eine Anzahl von Kämpfen, die heute kaum noch erwähnt werden. Sie wurden oft von MigrantInnen getragen. Darum geht es in dem von Nils Seibert im Unrast-Verlag herausgegebenem Buch "Vergessene Proteste Internationalismus und Antirassismus 1964-1983".

Am Roten Abend wird der Autor einige dieser vergessene Proteste vorstellen. Dabei wollen wir das Augenmerk auch auf die Frage legen, ob und wie wir heute an die Kämpfe von damals anknüpfen können. Dabei sollen auch Irrtümer und Fehleinschätzungen der damaligen AktivistInnen in der Diskussion nicht ausgespart werden, wie sie in einigen der dokumentierten Texte der damaligen Proteste zu finden sind.

Buchlesung und Diskussion mit Niels Seibert.

Mittwoch, 3. September um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Lip oder die Macht der Phantasie!

 

Die Uhrenfabrik Lip in der französischen Stadt Besancon wurde für einige Jahre zum Symbol für eine Produktion ohne Chef. Die Beschäftigten hatten 1973 im Kampf um ihre Arbeitsplätze den Betrieb besetzt und die Uhrenherstellung in die eigene Hand übernommen.

1976 hat die rechtsliberale französische Regierung das Experiment administrativ abgewürgt. Trotzdem hat die dreijährige Geschichte von Lip unter ArbeiterInnenkontrolle weltweit Beachtung gefunden.

Wir zeigen am Roten Abend den Film “Les LIP oder die Macht der Phantasie”, der im Jahr 2007 gedreht wurde und die Geschichte der Uhrenfabrik noch einmal Revue passieren und viele AktivistInnen jener Jahre zu Wort kommen lässt.

Im Anschluss wird der Gewerkschaftsaktivist und Kenner der französischen Linken Willi Hajek Informationen zum gesellschaftlichen und politischen Kontext liefern, in die die Fabikbesetzung fiel. Interessant ist dabei auch die Rolle der unterschiedlichen Gewerkschaften. Aktuell wollen wir auch über die Chancen und Grenzen von selbstverwalteten Fabriken in der kapitalistischen Ökonomie diskutieren. Schließlich unterliegen auch selbstverwaltete Fabriken dem Zwang zur kapitalistischen Verwertung.

Film und Diskussion mit Willi Hajek.

Mittwoch, 6. August um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

GESTERN MORGEN

Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft.

Die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen wie dem "Stalinismus" und dem Umgang mit oppositionellen Strömungen in der kommunistischen Bewegung sind immer noch von Unsicherheiten geprägt.

"Das war kein Kommunismus", lautet die häufig zu hörende Abwehrreaktion. Andere KommunstInnen bringen vor allem die Gründe vor, warum so und nicht anders gehandelt werden musste. Und die meisten wollen mit Kommunismus erst gar nichts zu tun haben.

Einen anderen Weg geht die Autorin Bini Adamczak, die im Unrast-Verlag kürzlich das Buch "GESTERN MORGEN – über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft" veröffentlichte.

"Nein, das war nicht der Kommunismus. Aber es war gleichzeitig nicht nicht der Kommunismus".

Bini Adamczek wird am Roten Abend aus dem Buch lesen. Im Anschluss wollen wir mit ihr und Euch diskutieren, wie wir heute als KommunstInnen mit unserer Geschichte jenseits einer reflexartigen Abgrenzung oder einer nicht weniger reflexartigen Verteidigung oder Entschuldigung umgehen können.

Denn: Kein Kommunismus ist auch keine Lösung!

Lesung und Diskussion mit Bini Adamczak

Mittwoch, 2. Juli um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Organizing – Lösung für die Krise der Gewerkschaften?

Nicht nur GewerkschaftsaktivstInnen interessieren sich zunehmend für die vor allem in den USA erprobten Organizing-Konzepte. Auch in Teilen der Linken außerhalb der Gewerkschaften werden solche Konzepte mit Interesse und Sympathie verfolgt.

Damit sollen nicht nur neue Mitglieder gewonnen werden, es soll auch die Gewerkschaftsbasis aktiv in die organisatorische Arbeit einbezogen werden.


Was versteht man überhaupt unter dem Organizing-Konzept? Warum kommen gerade in der letzten Zeit solche Modelle zum Tragen? Wo liegen die Chancen und Grenzen dieses Konzepts? Welche Folgen haben Organizing-Modelle für die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Linken?

Diese und andere Fragen wollen wir mit dern Bundesjugendsekretär der Dienstleistungsgewerkschaft verdi Ringo Bischoff diskutieren. Er wird einen Überblick über das Organizing-Konzept geben und Beispiele aus dem In- und Ausland vorstellen. Der Aktivist der Lidl-Kampagne Moritz Lange wird über die konkrete Arbeit der Organizingsarbeit berichten.

Wir erhoffen uns eine rege und kritische Diskussion über eine Frage, die Linke interessieren sollte, die sich für die erfolgreiche Interessenvertretung der Lohnabhängigen stark machen.

Mit Ringo Bischoff, verdi-Bundesjugendsekretär
Moritz Lange, Aktivist in der Lidl-Kampagne

Mittwoch, 4. Juni um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

 

Buchvorstellung:“1968 und die Arbeiter” mit Bernd Gehrke


Mittwoch, 7. Mai um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Sieg oder Simulation?
Was ist von den Protesten von Heiligendamm geblieben?

Knapp 10 Monate sind nach den Protesten gegen das G8-Treffen in Heiligendamm vergangen. Was ist von den lange vorbereiteten Protesten geblieben? Welche weiteren politischen Projekte werden in der Nachfolge von Heiligendamm gerade vorbereitet?


Diese Fragen wollen wir mit an den Protesten beteiligten AktivistInnen diskutieren. Zur Einstimmung zeigen wir den von dem Wiener Filmemacher Oliver Ressler gedrehten Film “What would it mean to win”. Der 40minütige Film zeigt Ausschnitte der Proteste von Heiligendamm und lässt TheoretikerInnen zu Wort kommen, die die Fragen, was die globalisierungskritische Bewegung nach Seattle insgesamt erreicht hat und ob die Blockaden von Heiligendamm ein Sieg oder eine Medieninszenierung waren, unterschiedlich beantworten. So kontrovers wie im Film erhoffen wir uns auch die Beiträge der AktivistInnen aus den unterschiedlichen Protestbündnissen und Einzelpersonen, die sich an der Mobilisierung gegen das G8-Treffen in Heiligendamm beteiligten.

Außerdem wollen wir einige Aktivitäten der nächsten Zeit vorstellen, die über Heiligendamm hinausreichen. Dazu gehört das für den kommenden Sommer geplante Klimacamp. Ein Mitglied der Buko-Berlin Gruppe wird über den zu Pfingsten 2008 in Dortmund stattfindenden Buko informieren.

Mittwoch, 2. April um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Wie weiter im Kampf gegen den §129a/b?

Auftaktveranstaltung der Aktionstage im Vorfeld des Kampftages zum Tag der politischen Gefangenen, 18. März

Mit:
Detlef Georgia Schulze, PolitologIn, einem der Berliner 129-Betroffener im mg-Verfahren,
Rechtsanwalt Claus Förster, einer VertreterIn des Netzwerkes für die Freiheit der politischen Gefangenen


Weg mit dem §129a lautet eine zentrale Parole der Antirepressionsbewegung seit Jahren. Die letzten Urteile des Bundesgerichtshofes erwecken manchmal den Eindruck, als würde uns die Justiz die Arbeit abnehmen. Sie hat in der letzten Zeit bei mehreren Verfahren gegen die revolutionäre Linke, eine Anwendung des § 129a verneint und auf eine Gesetzesänderung von 2003 verwiesen, die die Reichweite dieser politischer Waffe gegen Linke eingeschränkt hat. Ist das wirklich ein halber Sieg und was bedeutet diese Rücknahme für die Antipressionsarbeit? Damit wird sich Detlef Georgia Schulze auseinandersetzen.

Ein Genosse von Gruppe der nun 129-Beschuldigten wird über ihren Umgang mit der Repression berichten. Weniger in der öffentlichen Diskussion ist der §129b, der die Unterstützung ausländischer "terroristischer und krimineller Vereinigungen" zum Gegenstand hat. Er wurde 2002 neu eingeführt und 2003 nicht entschärft. Er trifft in Deutschland zur Zeit vor allem türkische und kurdische Linke. Über diesen Paragraphen wird der Berliner Rechtsanwalt Claus Förster berichten. Über die Folgen für die praktische Arbeit linker migrantischer Strukturen berichtet ein Genosse vom Netzwerk für die Freiheit der politische Gefangene. Im Anschluss wird über die Veranstaltungen und Demonstrationen der Kampagne "Freiheit für die politischen Gefangenen” informiert.

Mittwoch, 5. März um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Es geht nicht nur um unsere Haut
Lohnabhängige in Aktion!

Mit Film "Es geht nicht nur um unsere Haut" über den Streik im Bosch-Siemens-Hausgerätewerk 2006 in Berlin.


Wir wollen zwei Arbeitskämpfe, die in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt haben, vor- und zur Diskussion stellen. Zuerst zeigen wir den Film "Es geht nicht nur um unsere Haut" über den Streik im Bosch-Siemens-Hausgerätewerk 2006 in Berlin und diskutieren mit StreikaktivistInnen darüber. Dabei wird die Rolle der IG-Metall in dieser Auseinandersetzung sicherlich ein wichtiger Punkt der Debatte sein.

Danach haben wir GenossInnen der Freien Arbeiter Union (FAU) eingeladen, die über die Initiative der ArbeiterInnen einer Nordhausener Fahrradfabrik, das Streik-Bike-Projekt, berichten. Im Anschluss wollen wir gemeinsam über die Fragen diskutieren wie Lohnabhängige heute für ihre Rechte kämpfen können, welche Rolle der DGB und andere Gewerkschaften dabei spielen können, und ob und wie es möglich ist, als Linke von außen in diese Auseinandersetzungen zu intervenieren.

Mittwoch, 6. Februar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Für ein Rotes 2008!

Wir werden am Roten Abend zu Jahresbeginn Filme des linken französischen Cineasten Chris Marker zeigen. Ihm ist gelungen, politisches Kino mit hohem kulturellem Anspruch zu verbinden. Dabei blieb Marker trotz aller Kritik am nominalexistierenden Sozialismus immer auf Seiten der Linken. Das wird in dem Film "Der letzte Bolschewik" deutlich.


Es ist eine Hommage an den sowjetischen Filmemacher Aleksandr Ivanowitch Medvedkin und seinem avantgardistischen Projekt, dem Filmzug, der mit Unterstützung der sowjetischen Regierung von 1932 bis 1934 Nachrichten aus aller Welt in die entferntesten Winkel der Sowjetunion brachte.

Der Film ist auch eine Erinnerung an eine avantgardistische Phase, der sowjetischen Kulturpolitik, die heute weitgehend vergessen ist.

Es gibt auch Informationen zur Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration, die am 13.1.08 um 10 Uhr am U-Frankfurter Tor in Berlin stattfindet.

Außerdem gibt es einen Solidaritätstresen mit Cocktails für die Angeklagten des mg-Verfahrens.

Mittwoch, 2. Januar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Die Situation in Kolumbien:
Repression gegen sozialen Widerstand

Otto Braun/Rote Aktion, Internationalist und Beobachter der Regionalwahlen 2007 in Kolumbien, berichtet über die Menschenrechtssituation und die aktuelle Entwicklung des sozialen Widerstands in Kolumbien.


Der soziale Widerstand hat in Kolumbien eine jahrhunderte alte Tradition und wird heute von unterschiedlichen Organisationen getragen wie Parteien, Gewerkschaften und Guerillaorganisationen.

Seit über 60 Jahren antwortet der kolumbianische Staat mit extremer Repression:

Kolumbien ist das Land mit den meisten Flüchtlingen weltweit, Tausende sitzen in den Gefängnissen, Hunderte Gewerkschafter wurden ermordet. Wie der soziale Widerstand trotz dieser extremen Repression weiterhin aktiv ist, soll anhand eines Berichts der Reise dargestellt werden, die Otto Braun im Oktober 2007 anlässlich der Wahlen in Kolumbien durchgeführt hat. Grundlage dieses Berichts sind Interviews mit zahlreichen Vertretern des sozialen Widerstands in Kolumbien sowie Fotos.

In Kooperation mit: Breites Bundnis für Kolumbien: www.nuevacolombia.de

Am 7.11. um 20h findet im Zielona Gora außerdem eine Buchvorstellung “Revolution als Prozess: Selbstorganisation und Partizipation in Venezuela” im Rahmen der Veranstaltungsreihe “soziale Bewegung in Lateinamerika” statt.

Mittwoch, 5. Dezember um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Revolution als Prozess:
Selbstorganisation und Partizipation in Venezuela

Wenn man von der bolivarianischen Revolution in Venezuela hört, dreht sich meistens alles um den Präsidenten Hugo Chavez. Jetzt hat sich die Gruppe MovimentoR, ein Kreis sozialkritischer Studierender und Intellektueller, in dem im VSA-Verlag herausgegebenen Buch "Revolution als Prozess: Selbstorganisation und Partizipation in Venezuela" mit der Entwicklung an der Basis befasst.


Wie steht es mit der Selbstverwaltung der ArbeiterInnen in den Fabriken Venezuelas?

Was ist mit dem Modell der partizipativen Demokratie gemeint?

Bedeutet der Entzug von terrestrischen Frequenzen für einen Kommerzsender wirklich das Ende der Pressefreiheit?

Über diese und viele andere Fragen der Basisbewegungen in Venezuela wollen wir mit Jan Ullrich, Moritz Lange und anderen AutorInnen des Buches am Roten Abend diskutieren.

Die Veranstaltung ist Teil der zweiteiligen Veranstaltungsreihe “soziale Bewegung in Lateinamerika”. Sie endet am 5. Dezember mit einer Veranstaltung über die Repressionsstrategien gegen den sozialen Widerstand und die Situation der politischen Gefangenen in Kolumbien.

Mittwoch, 7. November um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Was soll der Geiz?
Recht auf Wohnen – aber wie?

Info- und Mobilsierungsveranstaltung zur Internationalen Kampagne "Recht auf Wohnen gegen Zwangsräumung".

In Berlin findet im Rahmen dieser Kampagne am 4.10. um 16.00 eine Kundgebung gegen Umstrukturierung, Vertreibung und Sozialabbau vor dem Rathaus Friedrichshain statt.


Unter diesem Titel mobilisieren soziale Netzwerke in verschiedenen europäischen Ländern gegen Obdachlosigkeit und die Vertreibung von Menschen mit wenig Einkommen.

Wir wollen am Roten Abend zu dieser Kundgebung mobilisieren und über diese Kampagne informieren. Dazu laden wir ein: ein/e VertreterIn einer Berliner Obdachlosenzeitung, Manolo Saez Bajona vom spanischen Netzwerk gegen Ausgrenzung Baladre, der über den Kampf gegen soziale Ausgrenzung in Spanien informiert, einen Mitherausgeber des aktuell im transript-Verlag erscheinenden Buches: Kontrollierte Urbanität. Er wird über die Veränderungen am Kontroll- und Sicherheitskonzept in den neoliberalen Städten berichten

Veranstaltung: Mittwoch, 3. Oktober um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Kiezkundgebung: Donnerstag, 4. Oktober um 16.00 vor dem Rathaus Friedrichshain, Frankfurter Allee 35-37 (gegen Umstrukturierung, Vertreibung und Sozialabbau)

Warum wird Deutschland
auch am Hindukusch verteidigt?!

Am 15. September will der Bundestag die unterschiedlichen Afghanistan-Mandate verlängern. Die Antikriegsbewegung hat Proteste dagegen angekündigt.


Was sind die wirtschaftlichen und politischen Interessen Deutschlands am Hindukusch? Wie ist in diesem Zusammenhang das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Juli zu bewerten?

Diese Fragen werden wir mit der Soziologin Claudia Haydt von der IMI-Tübingen diskutieren.

Wir wollen damit auch das populäre Argument hinterfragen, dass Deutschland von den USA in den Afghanistan-Konflikt hineingezogen wurde. Dieses Argument wird nicht nur, aber auch von vielen rechten und nationalistischen Gruppen vertreten. Über deren Position zum Afghanistan-Einsatz wird Haydt einen kurzen Überblick geben. Am Ende diskutieren wir darüber wie wir auch bei den Protesten gegen den Afghanistan-Einsatz den alten kommunistischen Grundsatz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land" in den Mittelpunkt stellen können.

Diskussionsveranstaltung mit der Soziologin Claudia Haydt von der von der Informationsstelle Militarismus (IMI) aus Tübingen

Mittwoch, 5. September um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Wohnst du noch oder haust du schon?
Buchvorstellung und Infos zur Wohnungsfrage in Berlin.

Der Ausstieg mehrerer Mieterorganisationen aus dem Berliner Mietspiegel hat einer größeren Öffentlichkeit deutlich gemacht, dass die Mieten in Berlin in der letzten Zeit stark angestiegen sind. Mit weiteren Mietsteigerungen wird gerechnet. Insbesondere Familien, SchülerInnen, StudentInnen, Geringverdienende oder Erwerbslose können sich immer weniger Wohnungen in Bezirken wie Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg leisten.


Sie werden aus der Innenstadt verdrängt, während diese Bezirke für Besserverdienende und Yuppies “aufgewertet” werden. Die Ursache hierfür sind nicht ein paar “Heuschrecken” oder Spekulanten sondern ein genereller Trend, öffentlichen Raum und Wohnungen einem stärkeren kapitalistischen Verwertungszwang zu unterwerfen.

Darüber wird der Stadtsoziologe und Mitarbeiter der Berliner MieterInnengemeinschaft Andrej Holm berichten.

Was machen Hartz IV-EmpfängerInnen, die vom Jobcenter zum Umzug in eine billigere Wohnung aufgefordert werden? Anne Allex stellt das Buch “Wohnst du noch oder haust du schon?” von der Kampagne gegen Zwangsumzüge vor. Denn bundesweit werden vor allem Sozialbezieher aus ihren Wohnungen verdrängt.

Im Anschluss wollen wir über die für den Herbst geplanten Aktionstage gegen Obdachlosigkeit und Zwangsumzügen informieren.

Mittwoch, 1. August um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Gewerkschaften & Rechtsextremismus
Buchvorstellung und Diskussion.

Gewerkschaften in Deutschland gelten als Stütze im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Umso alarmierender ist das Ergebnis einer Studie, in der festgestellt wurde, dass eine Gewerkschaftsmitgliedschaft keineswegs immun gegen rechte Propaganda macht.


Jetzt haben vier an der Studie beteiligte Politikwissenschafter und ein langjähriger Gewerkschaftsaktivist in dem im Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT erschienenen Buch “Gewerkschaften und Rechtsextremismus” die Studie analysiert und Gegenkonzepte vorgestellt.

Zwei Autoren werden das Buch am Roten Abend vorstellen und über die Frage diskutieren wie eine kämpferische Interessensvertretung der Lohnabhängigen mit einer klaren Ablehnung von standortnationalistischen und rassistischen Konzepten verbunden werden kann. Gleichzeitig wollen wir auch darüber diskutieren, ob ein Antifaschismus, der völlig losgelöst vom Kampf um soziale Interessen geführt wird, nicht in eine politische Sackgasse mündet.

Außerdem werden wir über die Kiezparade am 7. Juli am Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain informieren.

Mittwoch, 4. Juli um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Der große Ausverkauf und G8-Infos


Roter Abend der Internationalen KommunistInnen am 6. Juni:

18h: Aktuelle Infos zu den Protesten gegen die G8-Poltik in Heiligendamm; Infopunkt zu (Soli)Aktionen in Berlin.

20h: Wir zeigen den Film "Der große Ausverkauf über die weltweiten Folgen der kapitalistischen Privatisierungspolitik am Beispiel und den Widerstand dagegen.

Mittwoch, 6. Juni im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Existenzgeld und Grundeinkommen

Existenzgeld und Grundeinkommen – Utopie oder Richtungsforderung.
Mit Harald Rein und Max Henninger.

Mittwoch, 2. Mai um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

G8, Weltmarkt, Lohnarbeit.
Wo bleiben die sozialen Proteste?

mit:
Slave Cubela (Doktorand, Uni Frankfurt/Main)
Juliane Nagel (Leipziger Bündnis gegen G8)


Die Jagd des Kapitals nach immer mehr Profit äußert sich seit den 1970er Jahren in einer "strukturellen Überakkumulation". Privatisierung von öffentlichem Eigentum in den Metropolen, Unterdrückung umweltfreundlicher Produktion, Bodenraub in Entwicklungsländern und gewaltsame Vertreibung der Landbevölkerung, neokoloniale Verscherbelung afrikanischer Ressourcen u.ä. sind immanente Erscheinungen.

Wieso das so abläuft und nicht anders, was die G8 damit zu tun haben und welche sozialen Proteste die "Verhältnisse zum Tanzen bringen können" erklärt S. Cubela. Seines Erachtens ist die Aufhebung der Lohnarbeit nicht ohne die Lohnarbeiter möglich. Doch die begreifen sich als Robbenschützer, Klimaretter und Naturfreunde u.ä. statt als Lohnarbeiter.

Wie und auf welche Weise soll sich die Linke sich an den Protesten gegen den G8-Gipfel beteiligen? Juliane Nagel vom Leipziger Bündnis gegen G8 plädiert dafür, "den G8-Gipfel als eine Tribüne für emanzipatorische Debatten und reflektierte Proteste zu nutzen und den ganzen Szenemüll über Bord zu werfen.

Am Roten Abend wird sie ihren Ansatz zur Diskussion stellen.

Mittwoch, 4. April um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Move against G8!
Bespitzelung – Einschüchterung – Polizeigewalt!
Was tun gegen Repression?

Die GegnerInnen des G8-Gipfels, der im Juni in Heiligendamm stattfinden soll, stehen zunehmend im Visier der Sicherheitsbehörden. Die Warnungen vor Störungen durch linke GipfelgegnerInnen wird über die Medien lanciert. Das sind oft Vorbereitungen für Repressalien der unterschiedlichen Art.


Am Roten Abend berichtet ein/e VertreterIn der Soligruppe Frankfurt/Oder über den Versuch des Verfassungsschutzes einen Informanten zu werben, der auch linke GipfelgegnerInnen ausspionieren sollte. Die [gipfelsoli infogruppe] aus Berlin wird dann über konkrete Polizeimaßnahmen zum G8-Gipfel berichten.

Ein anderes Beispiel ist die systematische Ausforschung des strömungsübergreifenden Berliner Sozialforums. Darüber spricht der ehemalige DDR-Oppositionelle und heutige Sozialforums-Mitarbeiter Reinhard Schult. Doch staatliche Repression sollte nicht zur Passivität verleiten.

Deshalb sollen grundlegende Verhaltensstandards gegenüber der Polizei vermittelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung wird der Umgang mit Traumaerfahrungen nach Polizeirepressalien sein. Nach dem G8-Gipfel in Genua 2001 hatte sich gezeigt, dass innerhalb der linken Bewegung dazu großer Informationsbedarf besteht.

Die Veranstaltung ist Teil der Mobilisierung zum Internationalen Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen am 18.März und der Bewegung gegen den G8-Gipfel von Heiligendamm Anfang Juni.

Mittwoch, 7. März um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Totale Überwachung im Netz – unsere Daten sichern wir selber!

Stell dir vor, dein Telefon wird vom Staat abgehört, ohne dass ein formeller richterlicher Beschluss notwendig wäre und irgendjemand je davon erfährt. Stell dir außerdem vor, alle deine Briefe werden vom Verfassungsschutz aufgerissen und gelesen. Und stell dir schliesslich vor, dass die Polizei unbemerkt in deine Wohnung eindringen und dort deine Unterlagen durchwühlen darf.


Diese Horrorvorstellung ist schon nahe an der Realität, wenn es um die elektronische Kommunikation geht. Vorratsdatenspeicherung und Legalisierung der heimlichen Internetausforschung in NRW sind nur einige Stichworte der aktuellen Debatte.

Zu den aktuellen Plänen und den juristischen Hintergründen wird der Berliner Rechtsanwalt Michael Below informieren. Zum zivilrechtlichen Widerstand wird der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Datensicherheit, Sönke Hilbrans, Einblick geben.

Zum Schluss werden die HerausgeberInnen der Broschüre (Sicher durchs Netz) darlegen, warum das Thema elektronische Kommunikation auch in der Linken wieder verstärkt zum Thema werden sollte. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Menschen mit geringen Computerkenntnissen.

Mit:
Michael Below: Rechtsanwalt mit dem Scherpunkt Internetrecht Berlin
Sönke Hilbrans: Rechtsanwalt und Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Datenschutz
Referent der Internationalen KommunistInnen, Herausgeber der Broschüre "Sicher durchs Netz"

Mittwoch, 7. Februar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

1. Teil ab 20 Uhr: Aktionen zum Todestag von Oury Jalloh.
2. Teil ab 21 Uhr: Der einzige Weg – Film und Diskussion über Kolumbien


1. Teil ab 20 Uhr: Aktionen zum Todestag von Oury Jalloh.

Am 7.1.2005 verbrannte der afrikanische Flüchtling Oury Jalloh unter bis heute ungeklärten Umständen in einer Dessauer Polizeizelle. Zum zweiten Todestag wird es Aktionen (Kongresse, Demonstrationen) in Dessau und Berlin geben. Von 20.00 bis 21.00 Uhr gibt es Infos über den letzten Stand der Vorbereitungen von GenossInnen eines Bündnisses, die für die Aufklärung der Todesumstände von Jalloh kämpft.

Infos und bundesweite Demonstrationen in Dessau (Hauptbahnhof)/Berlin (Hackescher Markt) am 7. Januar 2007 um 13 Uhr


2. Teil ab 21 Uhr: Der einzige Weg – Film und Diskussion über Kolumbien

Über das schwierige Überleben in der systematischen Militarisierung des Landkonflikts in Kolumbien.

Gezeigt wird der aktuelle Film "Der einzige Weg", den die Berliner FilmemacherInnen Bärbel Schönafinger und Tobias Hering in Kolumbien gedreht haben.


Er zeigt, wie die kolumbianische Zivilgesellschaft von Militär und Todesschwadronen des rechten Regimes drangsaliert wird. Der Film zeigt aber auch den Kampf und Überlebenswillen der in ärmlichen Verhältnissen lebenden Bevölkerung. Der Film zeigt auch, wie bisher in Kolumbien alle Versuche, auf unbewaffneten Wege für eine Überwindung der ausbeuterischen staatlichen Strukturen am Terror von Polizei, Militär und Paramilitärs scheiterten. Darüber diskutieren wir nach dem Film mit den beiden FilmemacherInnen Bärbel Schönafinger und Tobias Hering.

Mittwoch, 3. Januar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Bildung für die Elite –
Ideologischer Klassenkampf von oben

Während einige Hochschulen im Rahmen der Eliteforschung mit Millionen bezuschusst werden, ist die Masse der Studierenden mit schlechten Bedingungen konfrontiert.


Hinter überfüllten Hörsälen und Studiengebühren steckt aber mehr als die ewige Klage über leere Kassen.

Dass das alte sozialdemokratische Ideal von Chancengleichheit im Bildungswesen ausgedient hat und die Universitäten Eliten für das Kapital und an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientierte Technokraten produzieren sollen, ist Teil eines ideologischen Klassenkampfes von oben.

Über das neue "Bildungsideal" wollen wir am Roten Abend mit Morus Markard, Professor für Kritische Psychologie an der FU Berlin und Mitglied im Bund demokratischer Wissenschaftler, diskutieren.

Der Referent für Hochschulpolitik des FU AStA, Björn Kietzmann, berichtet die Perspektiven studentischer Proteste gegen die Eliteuniversität. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie die Verbindung zu den anderen Kämpfen gegen die umfassenden Sozialkürzungen gelingen kann.

Als ein Beispiel für studentische Proteste gegen Privatisierungen am Campus zeigen wir einen kurzen Film über Aktionen gegen die Eröffnung der vom Volkswagen-Konzern gesponserten Universitätsbibliothek an der Technischen Universität Berlin.

Mittwoch, 6. Dezember um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

3 Jahre Roter Abend

Der Rote Abend hat Jubiläum!

Am 01.11.06 finden seit nunmehr 3 Jahren unsere monatlichen Veranstaltungen statt.

Grund zum Feiern:


Arbeitswelt: Prekär Leben und Arbeiten
Lesung mit Kolumnist Helmut Höge
(u.a. taz, Konkret & Junge Welt)

Wer geht putzen, wer wird Millionär?
Konzert von den "Britta" - Musikerinnen
Christiane Rösinger & Barbara Wagner

Und diverse Überraschungen.
Eintritt wie immer frei!

Auch in Zukunft wird der Rote Abend mit Filmen, Veranstaltungen und Diskussionen über die Themen soziale Kämpfe, Internationalismus, Kultur und Antirepression informieren.

Mittwoch, 1. November um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Ungesunde Reformen: von der Kassen- zur Klassenmedizin?

Im Herbst wollen die Regierungsparteien eine "Gesundheitsreform" beschließen.
Gewerkschaften, Krankenkassen, Ärztenetzwerke und andere sehen darin die Einführung der "Zweiklassenmedizin".


Doch die Proteste scheinen die schwarz-rote Regierung wenig zu beeindrucken. Ihre Bürgerversicherung heißt "Gesundheitsfonds". Die soll 2008 mit einem Einheitsbeitrag für alle BürgerInnen starten. Reichen die Beiträge für die Kassen nicht, sollen sie Zusatzbeiträge von den Versicherten verlangen dürfen. Noch mehr Behandlungen und Medikamente müssen Versicherte dann selbst zahlen. Das ist schon jetzt für bedürftige Menschen kaum mehr möglich.

Was hinter diesen Reformen steckt, welcher Protest nötig ist und warum die Kassenmedizin immer schon Klassenmedizin war wird am Roten Abend die Frankfurter Soziologin Nadja Rakowitz erläutern.

Mittwoch, 4. Oktober um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Chile: Las grandes alamedas (Die großen Alleen).

Pinochet ist Geschichte - der Neoliberalismus nicht

Chile - 33 Jahre nach dem faschistischen Militärputsch.


Die Strom und Wasserversorgung, der öffentliche Nahverkehr, der Bildungssektor und das Gesundheitswesen sind in privater Hand. Allein die Marktgesetze zählen. Was das bedeutet schildern BewohnerInnen aus den ärmeren Stadtteilen Santiagos in dem Film "Las grandes alamedas". Die großen Alleen.

Der Film thematisiert den engen Zusammenhang zwischen Diktatur, ökonomischer Umstrukturierung und Demokratisierungsbestrebungen, indem er zugleich den Spuren von Widerstand und einer sich wieder formierenden politischen Kultur folgt.

Wir zeigen den Film am Roten Abend. Im Anschluss berichtet Dilan Polat vom linken Filmteam Colectivo Presente, das den Film herstellte, über die Entstehung und beantwortet Fragen. Im Film werden auch Gegenkräfte zur marktradikalen Politik gezeigt.

Wir wollen danach mit GenossInnen aus Chile über die heutige Situation und die zaghaften Zeichen eines Widerstands diskutieren.

Mittwoch, 6. September um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Reif für den Gipfel? Die Linke und der G8.

Im Juni 2007 wollen sich Staatschefs und PolitikerInnen der 8 führenden kapitalistischen Staaten im mecklenburgischen Heiligendamm zum G8-Treffen versammeln. Wie in anderen Ländern, sind auch in Deutschland Proteste geplant.


Gleich 3 linke Bündnisse bereiten sich auf den Gipfelsturm vor. Am Roten Abend werden AktivistInnen des Netzwerkes "dissent", des "Revolutionären Bündnis gegen den G8" und der "Interventionistischen Linken" über die Schwerpunkte ihrer Arbeit und die Bereitschaft der Zusammenarbeit berichten.

Doch die Proteste gegen den Gipfel beginnen schon im August 2006. Am 4.8. soll das große Anti-G8-Camp in der Nähe von Heiligendamm beginnen. Über den letzten Stand der Vorbereitungen, das Programm, die staatlichen Auflagen und mögliche Kriminalisierungsversuche werden AktivistInnen der Vorbereitungsgruppe berichten.

Zum Abschluss gibt es Videoclips von Anti-G8-Protesten.

Mittwoch, 2. August um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

"5 Fabriken" - Ein Film über Arbeiterkontrolle und Selbstverwaltung in Venezuela.

Veranstaltung und Diskussion mit Regisseur Dario Azzellini. Mit dem Venezuela unter Chavez haben große Teile der Linken wieder ein Land gefunden, mit dem sie sich identifizieren können.


Bei dieser Betrachtung werden die konkreten sozialen Kämpfe jedoch kaum sichtbar. Auf sie geht der vor wenigen Wochen erschienene Film "5 Fabriken" ein.

Er berichtet aus dem Inneren von selbst-verwalteten Fabriken, zeigt Mechanismen und Schwierigkeiten der Arbeiterkontolle und Selbstverwaltung auf der Suche nach besseren Produktions- und Lebensverhältnissen.

Nach der Filmvorführung steht Regisseur Dario Azzellini bereit zur Diskussion über den Spielraum der sozialen Kämpfe im heutigen Venezuela, ihr Verhältnis zur Chavezregierung und die Rolle internationaler Solidaritätsarbeit.

Mittwoch, 5. Juli um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Die Linke und der Iran

Der Iran ist in der Diskussion. Auch die Linke in Deutschland streitet fleißig über Kopftuch, Atombombe und US-Invasion. Dabei pendeln die Positionen zwischen einer Verteidigung des Mullah-Regimes und der Befürwortung eines Regimewechsels auch mit Hilfe eines US-Angriffs.


Aber fernab dieser polarisierenden Debatte gibt es auch im Iran soziale Bewegungen und fortschrittliche Kämpfe. Auf deren Unterstützung verweist der Journalist und Irankenner Bernhard Schmid. Er lebt in Paris und schreibt u.a. für die Zeitungen Analyse & Kritik, Jungle World sowie fürs LabourNet. Am Roten Abend stellt er seine Position zum Thema Iran zur Diskussion.

Über die aktuelle Lage der Linken im Iran werden VertreterInnen eines Solidaritätskomitees mit der iranischen Arbeiterbewegung berichten.

Weitere Infos zum Thema:

Mittwoch, 7. Juni um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Wohnen - Würde - Widerstand –
keine Zwangsumzüge nach Hartz IV!

Umziehen oder bleiben? Viele Hartz IV-EmpfängerInnen müssen um den Erhalt ihrer Wohnung fürchten, weil die Miete über den Satz liegt, den das Gesetz ihnen zubilligt.


Die Jobcenter fordern die Betroffenen dazu auf, die Wohnkosten innerhalb von 6 Monaten zu senken. Niemand weiß, wie viele Menschen davon betroffen sind. Das schürt die Angst vor der Obdachlosigkeit und Prekarisierung.

Gegen die Vereinzelung richtet sich die kürzlich an die Öffentlichkeit getretene Kampagne "Keine Zwangsumzüge nach Hartz IV " von sozialen Gruppen und linken Initiaitven. Den Zwangszumzügen treten sie mit Protestaktionen und "Notruftelefonen" entgegen.

Am Roten Abend werden AktivistInnen ihre Arbeit vorstellen.

Im Anschluss wird ein kurzer Rückblick auf die MieterInnenstreiks in der Weimarer Republik gegeben. Danach wird der Stadtsoziologe und Autor des Mieterechos Andrej Holm über den MieterInnenwiderstand gegen Verdrängung und Vertreibung nach 1989 im Osten Berlins berichten.

Mittwoch, 3. Mai um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Mayday – ein neuer Impuls für den 1. Mai?

Mailand, Barcelona und dieses Jahr auch in Berlin. Die Mayday-Paraden breiten sich aus.


In vielen italienischen und spanischen Städten haben sich schon seit 2001 Lohnabhängige und MigrantInnen an den Mayday-Paraden beteiligt. Doch es gibt viele Fragen zu diesen Aktionen. Wer sind die politischen Träger und was sind die politischen Grundlagen der Mayday-Paraden? Im letzten Tag gab es den ersten Mayday in der BRD in Hamburg. Wie waren die Erfahrungen? Und natürlich wollen wir wissen, was ist in diesem Jahr in Berlin geplant? Über diese Frage wollen wir am Roten Abend mit GenossInnen der Gruppe FelS (für eine linke Strömung), die zu den InitiatorInnen der Mayday-Parade in Berlin gehört, diskutieren.

Am Beginn und nach der Diskussion zeigen wir Videos von der DVD Precarity, auf der MedienaktivistInnen verschiedene Formen des Protests von verschiedene Formen des Protests gegen der Lohnabhängigen gegen Ausbeutung und Prekarisierung dokumentierten.

Die Mayday-Parade findet statt: 1. Mai 2006 Berlin - 14 Uhr Spreewaldplatz

Mittwoch, 5. April um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Schwarzbuch Hartz IV

Sozialer Angriff und Widerstand – eine Zwischenbilanz.


Über ein Jahr nach der Einführung der viel kritisierten Hartz IV-Gesetze haben AktivistInnen mit dem "Schwarzbuch Hartz IV" eine erste Bilanz der Gesetze gezogen.

Am Roten Abend wird Mitautorin Anne Allex vom Runden Tisch der Erwerbslosen- und Sozialhilfeorganisationen das Schwarzbuch vorstellen und auf die Folgen von Hartz IV für die Erwerbslosen eingehen. Dabei wird ein Schwerpunkt, die mit Hartz IV verbundene Ausforschung der Betroffenen durch die verschiedenen Ämter und Beschäftigungsagenturen sein. Wenn die meisten Medien darüber auch nicht mehr viel berichten, wehren sich Betroffene auch weiterhin gegen die Zumutungen von Hartz IV, unter anderen durch zahlreiche Klagen. Daneben sind weitere Protestaktionen in Vorbereitung.

Auf der Veranstaltung wird das "Tribunal gegen Armut und Elend" vorgestellt sowie über erste Vorbereitungen zum Widerstand gegen drohende Zwangsumzüge von Hartz IV-BezieherInnen berichtet. Im Anschluss zeigen wir den Kanal-B-Film "Des Wahnsinns letzter Schrei", in dem auf unterhaltsame Weise gezeigt wird, wie Konzerne Rekordgewinne einfahren und gleichzeitig immer mehr Menschen in die staatlich verordnete Armutsfalle geschoben werden.

Mittwoch, 1. März um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

go.stop.act

Die Kunst des kreativen Straßenprotests.


Reclaim The Street-Partys, Radical Puppetry, Laugh Parade, Straßentheater, Flashmob, Radical Cheerleading, Pink-Silver, Street-Art und viele weitere Aktionsformen des kreativen Straßenprotests erfreuten sich mit dem Entstehen der globalisierungskritischen Bewegung Ende der 90er Jahre einer großen Beliebtheit.

Marc Amann, Herausgeber und Mitautor von „Go.Stop.Act!“, wird am Roten Abend in einer multimedialen Buchvorstellung über Geschichte, Ursprünge, Chancen und Nutzen des kreativen Straßenprotests für die sozialen Bewegungen berichten. Mittels bisher unveröffentlichter Filmbeispiele und Dias werden die Aktionen, Geschichten und Ideen veranschaulicht. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Autor.

Mittwoch, 1. Februar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

von Mauern und Favelas

Jährlich werden in den Armenvierteln Brasilianischer Großstädte, den sogenannten Favelas, mehrere Tausend meist junge Menschen von der Polizei erschossen.


Obwohl Brasiliens Polizei bereits seit langem den Ruf hat, eine der gewalttätigsten Ordnungsmächte weltweit zu sein, nahm die Mordrate in den letzten Jahren weiter drastisch zu. Für die breite Öffentlichkeit handelt es sich dabei um die Konsequenz von Kämpfen unter Jugendgangs und Drogenhändlern.

Der Dokumentarfilm „von Mauern und Favelas“ zeigt hingegen, dass die Ermordeten größtenteils Opfer eines von höchsten Stellen gedeckten Polizeiterrors wurden.

Am Roten Abend wird die Dokumentation der Filmkollektive AK KRAAK, aTreVer und TV Tagarela zu sehen sein. Anschließend berichtet die Berliner Regisseurin Susanne Dzeik über den Terror gegen die Favela-BewohnerInnen, ihren Film und Ansätze eines Widerstandes von unten.

Mittwoch, 4. Januar um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Entrechtet in der Festung Europa

Das System der Ausreisezentren am Beispiel Halberstadt.
Am 7. Dezember um 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.


Während die meisten Flüchtlinge an den Außengrenzen der Festung Europa scheitern, erwartet die wenigen, die ihr Ziel erreichen, eine Vielzahl bürokratischer Schikanen und eine systematische soziale und politische Entrechtung. Materieller Leistungen und medizinischer Versorgung beraubt, werden sie in sogenannten Ausreisezentren und Abschiebelagern untergebracht.

So z.B. in Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Von der Öffentlichkeit abgeschirmt und über die Ortsgrenzen der Kleinstadt hinaus kaum bekannt existiert dort seit mehreren Jahren eine „Zentrale Abschiebestelle“. In ihr sind Flüchtlinge inhaftiert, die das innere der Festung Europa erreichten und aus verschiedenen Gründen nicht abgeschoben werden können. Bei dieser Institution handelt es sich um mehr als die Schikane eines einzelnen Landrates. Auf die Bedeutung solcher Einrichtungen für die bundesdeutsche und europäische Flüchtlingspolitik werden AktivistInnen der „Initiative gegen das Ausreisezentrum Halberstadt“ am Roten Abend eingehen.

Der jahrelange Kampf von Flüchtlingen und AntirassistInnen für die Schließung des Lagers wird mit Videoclips über erfolgreiche Widerstandsaktionen illustriert. Anschließend werden die ReferentInnen über geplante Kampagnen berichten und über Möglichkeiten der Beteiligung und Vernetzung diskutieren.

Beugehaft – Eine Waffe gegen die Linke?

Seit inzwischen bis zu knapp sechs Monaten sitzen zwei Magdeburger Linke in Haft, weil sie sich weigerten in einem Verfahren gegen einen Genossen auszusagen.


Beugehaft nennt sich das juristische Instrument, mit dem die Weigerung bestraft wird, mit den staatlichen Behörden zu kooperieren. Die Betroffenen sollen, wie es der Name gut ausdrückt, gebeugt und zur Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz gezwungen werden.

Das mehrere Jahre andauernde und voraussichtlich am 1.11. endende Staatsschutzverfahren gegen Magdeburger Linke hat diese Maßnahme wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Sie ist jedoch keine neue Erfindung sondern wurde in der Vergangenheit schon häufiger als Waffe gegen die Linke angewandt.

Am Roten Abend, erstmals im Zielona Gora, wird ein Mitherausgeber der Zeitschrift Gefangeneninfo diese Geschichte nachzeichnen. Ausführungen zum aktuellen Fall gibt es von der Soligruppe Magdeburg. Über die rechtlichen Hintergründe wird ein anwesender Rechtsanwalt Klarheit schaffen. Vertreter der Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe werden auf den Zusammenhang von Aussageverweigerung und Beugehaft eingehen. Anschließend stehen die ReferentInnen bereit zur Diskussion über einen angemessenen Umgang der Linken mit diesem Thema.

NEU: Jetzt im Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain. Veranstaltungsbeginn: Pünktlich um 20 Uhr am 2.11.2005

Aktuelle Infos zum Verfahren: Soligruppe Magdeburg

Türkiye’de devrimci sol hareket AB standartlarına karşı
Tecrite karşı ölüm orucu direnişi 5. yılını dolduruyor

Revolutionäre linke Bewegung der Türkei gegen EU-Standards
Todesfastenwiderstand gegen Isolationshaft schreitet ins 5. Jahr

Almanya’da muhafazakarlar ve milliyetçiler tarafından Türkiye’nin AB üyeliğine karşı bir cephe oluşturulurken, Almanya solu bu konuya ilişkin genel olarak susuyor.


Kızıl Akşam’da solcu AB karşıtlarına söz hakkı tanımak istiyoruz. Bu AB karşıtları için <AB standartı> sözcüğü bir tehdit oluşturmaktadır. Tutsak aileleri örgütlenmesi, Tayad’tan konuşmacılar, siyasi tutsakların tecrite karşı yaklaşık beş yıldır verdikleri mücadeleyi anlatacaklar. Ölüm orucunda bugüne kadar 120 tutsak hayatını kaybetti ve sonu gözükmüyor.

Tecrit hapishaneleri, 70’li yıllardan beri Almanya’da ve daha sonra başka AB ülkelerinde sol muhalefete karşı kullanılan bir silahtır ve artık bu hapishaneler bir ihracat ürünü olarak dünyaca rağbet görmektedir.

Defalarca kez Türkiye’ye siyasi davaları izlemek için giden Berlinli avukat Volker Gerloff muhaliflere yönelik uygulanan insan hakları ihlalleri hakkında konuşacak.

Solun içerisinde de ölüm orucu ile ilgili eylem biçimi konusunda çeşitli görüşler var ve bunları da tartışacağız.

Ayrıca bu eylemin hangi siyasi hedefe ulaşmaya çalıştığı sorusunu sorup AB standartı olan tecrite karşı mücadelenin nasıl daha fazla desteklenebileceğini araştıracağız. Bununla ilgili ölüm orucunun 5. yıldönümüne ilişkin inisiyatifleri duyuracağız.

5. Ekim 2005 Çarsamba 20.30 h, Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Linkler Tayad

Revolutionäre linke Bewegung der Türkei gegen EU-Standards
Todesfastenwiderstand gegen Isolationshaft schreitet ins 5. Jahr

Während in Deutschland von Konservativen und Nationalisten gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei Front gemacht wird, wird bei der Linken zu dem Thema weitestgehend geschwiegen.

Wir wollen am Roten Abend linke EU-GegnerInnen zu Wort kommen lassen, für die der Begriff EU-Standard eine Drohung ist. Angehörige der Gefangenenorganisation Tayad werden über den fast fünfjährigen Kampf linker politischer Gefangener gegen die Isolationshaft berichten. Mittlerweile sind über 117 Gefangene im Hungerstreik/Todesfasten gestorben. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Isolationshaft war seit den 70er Jahren in der BRD und später in anderen EU-Staaten eine Waffe gegen die Linke Opposition und ist mittlerweile ein weltweit begehrter EU-Exportartikel. Der Berliner Rechtsanwalt Volker Gerloff, der mehrmals politische Prozesse in der Türkei beobachtete, wird über die andauernde Missachtung von Menschenrechten gegenüber Oppositionellen berichten. Über die Aktionsform des Todesfastens gibt es auch in der Linken unterschiedliche Meinungen, über die wir diskutieren werden.

Außerdem werden wir die Frage stellen, welche politischen Ziele diese Aktion hat und wie der Kampf gegen den EU-Standard Isolationshaft weiter unterstützt werden kann. Dazu werden weitere Initiativen rund um den fünften Jahrestag des Hungerstreiks/Todesfastens vorgestellt.

Am Mittwoch, den 5.10.05 ab 20.30 h, Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Link zu Tayad mit weiteren Infos...

Neue Wut: Vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung?

1 Jahr nach den Montagsdemos – Film und Diskussion: Vor über einem Jahr gingen zigtausende Menschen in vielen Städten gegen Hartz IV und Agenda 2010 auf die Straße. Doch bevor die Gesetze Anfang Januar 2005 in Kraft getreten sind, war ein Großteil der Proteste abgeebbt. Versuche von AntikapitalistInnen, die Unzufriedenheit zuzuspitzen, stießen nur auf begrenzte Resonanz.


Der Film „Neue Wut“ widmet sich nicht nur den Anti-Hartz-Protesten. Auch der Widerstand gegen Studiengebühren und der kurze Streik bei Opel-Bochum werden vom Filmemacher Martin Keßler als Symptome einer breiten Unzufriedenheit mit der herrschenden Politik interpretiert. Wir wollen nach der Filmvorführung mit AktivistInnen der Anti-Hartz-Bewegung aus Berlin darüber diskutieren, ob es es sich bei den Protesten wirklich um „neue Wut“ und nicht eher um ein diffuses Unwohlsein gegen „die da oben” handelte. Warum ist es letztlich nicht gelungen, die unterschiedlichen Proteste gegen Hartz IV, an den Universitäten und bei Opel zu bündeln? Ist die Linkspartei eine Spätfolge der Proteste, weil antikapitalistischer Widerstand zu schwach ist? Außerdem wollen wir über die weitere Perspektive der Anti-Hartz-Proteste diskutieren.

Am Mittwoch, den 7.9. ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

--> Homepage zum Film

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Kuba immer noch im Fadenkreuz: Buchvorstellung und Diskussion

Mit Horst Schäfer, Verfasser von ”Im Fadenkreuz: Kuba - Der lange Krieg gegen die Perle der Antillen – Mit Geheimdokumenten aus US-Archiven belegt”.

Alle Welt rätselt seit Jahren über Kubas Entwicklung nach Fidel Castro. Dabei wird oft übersehen, dass Kuba noch immer im Fadenkreuz der USA und anderer Staaten steht, die die innenpolitischen und gesellschaftlichen Verhältnisse umstürzen und die Insel wieder dem Zugriff der internationalen Konzerne ausliefern wollen.


Der Journalist und Buchautor Horst Schäfer kann über die unzähligen Versuche der USA erzählen, die Verhältnisse in Kuba mit Gewalt zu ändern. Weil es sich dabei keineswegs nur um historische Vorgängehandelt, soll auch darüber diskutiert werden, wie groß die Gefahr eineroffenen Intervention gegen Kuba zur Zeit ist. Ist nicht heute Venezuela unter Chavez ebenfalls im Fadenkreuz der USA? Welche Rolle spielen in der Lateinamerika-Politik der USA die Europäischen Staaten?

Die EU als eigenständiger imperialistischer Block bietet sich gegenüber Kuba scheinbar als kooperationswilliger Partner an. Mit einer offenen Handelspolitik soll Kuba in den Weltmarkt eingebunden werden, um somit in die kubanische Wirtschaftspolitik zu intervenieren und Versuche einer eigenständigen, nichtkapitalistischen Entwicklung zu nichte zu machen. Damit will die EU mit anderen Mitteln das selbe Ziel wie die USA erreichen. Ist diese Taktik des Wandels durch Annäherung nicht gefährlicher für Kuba als die militärischen Androhungen von Seiten der USA?

Am Mittwoch, den 3.8. ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Sozialforen: Spielball neuer Sozialdemokratie
oder Baustein für eine andere Welt?

Seit dem intergalaktischen Treffen in Chiapas ist die Sozialforumsbewegung neben den Gipfelprotesten wichtiger Teil der globalisierungskritischen Bewegung. Freien Raum ohne Parteien und Programme anstrebend, ist sie widersprüchlichen gesellschaftlichen Einflüssen unterworfen.

Nach weltweiten Foren und drei Sozialforen auf europäischer Ebene findet dieses Jahr das erste bundesweite Sozialforum in Erfurt statt.

Zusammen mit AktivistInnen aus der Initiative für ein Berliner Sozialforum (Andreas Komrowski und Judith Dellheim) wollen wir darüber diskutieren, inwiefern diese Bewegung Impulse für soziale Kämpfe sowie Interventionsmöglichkeiten für die kommunistische Linke bietet. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Sozialforumsbewegung letztlich der Integration von sozialen Protesten dienen kann.

Es gibt eine kurze politische Darstellung und konkrete Infos zum Sozialforum Deutschland in Erfurt mit anschließender Diskussion.

Am Mittwoch, den 6.7. ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Resist the 2005 G8 Summit – Mobilisierung nach Gleneagles/Schottland

Vom 6. bis 8. Juli findet im schottischen Gleneagles der nächste G8-Gipfel statt. Dort werden die Staatschefs der 8 wichtigsten Staaten im gegenwärtigen Weltsystem Verträge über wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Einflussphären der verschiedenen Staaten und Wirtschaftsregionen unterzeichnen. Im Übrigen dient der Gipfel auch dazu, die kapitalistisch/imperialistische Weltordnung mit seinen Sachzwängen (z.B.: neue Kriegspläne, Verschärfung der sozialen Angriffe und Lohnkürzungen sowie eine aggressivere Flüchtlingsabwehr) gegenüber der Öffentlichkeit als alternativlose Notwendigkeit zu verkaufen.

Wie bei anderen Gipfeln mobilisiert auch nach Schottland ein breites Bündnis von Grupen und Initiativen aus vielen Ländern der Welt. Am Roten Abend soll über den Stand der Mobilisierung nach Schottland informiert werden. Außerdem wollen wir kritisch über Sinn und Zweck von Gipfelhopping diskutieren und einen Bezug zu Klassenkämpfen und Widerstandsaktionen auf lokaler Ebene herstellen.

Im Anschluss zeigen wir den Film “Der vierte Weltkrieg” von Indymedia New York, der in vielen Ländern der Welt zu einem kontrovers diskutierten Klassiker der GlobalisierungskritikerInnen wurde.

Am Mittwoch, den 1.6. ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Solidarität mit den Klassen- und Befreiungskämpfen in Kolumbien

In Kolumbien gibt es soziale Kämpfe auf unterschiedlichen Ebenen: Es existieren zwei linke Guerillabewegungen (FARC und ELN) und eine breit gefächerte soziale Bewegung. Sie kämpfen seit Jahrzehnten gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Staatsterrorismus. Seit einigen Jahren wird auch gegen den Aufbau einer konterrevolutionären Basis, die sich gegen den Reformprozess in Venezuela richtet, gekämpft. GenossInnen des Bündnisses Frente de Acciones Por Colombia – Breites Bündnis für Kolumbien-Deutschland werden am Roten Abend über die sozialen Kämpfe und den Staatsterror in Kolumbien berichten. Am Beispiel der Kolumbien-Kampagne werden wir internationale Solidaritätsaktionen mit den kolumbianischen GenossInnen vorstellen.

Zur Einstimmung zeigen wir den Film “Chronik eines angekündigten Krieges – Kolumbien, ein neues Vietnam” und zum Abschluss den Film “Ermordete Coca-Cola-Gewerkschafter in Kolumbien”.

Homepage von Frente de Acciones Por Colombia

Am Mittwoch, den 4.5.05 ab 20 h, Veranstaltungsbeginn 21 h. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Mobilisierungsveranstaltung zu Mai-Steine 2005 in Berlin

Auch in diesem Jahr wird es unter dem Label
Maisteine 2005 – Für ein Ende der Bescheidenheit
vom 23. April bis zum 1.Mai vielfältige Aktionen
gegen soziale Ausgrenzung in den unterschiedlichen
gesellschaftlichen Bereichen geben.


Protestiert wird gegen die Fahrpreiserhöhungen bei der BVG ebenso wie gegen die miesen Arbeitsbedingungen bei Lidl, die Verdrängung von Menschen mit geringem Einkommen aus den Stadtteilen, Studiengebühren, Ein-Euro-Jobs und die Hartz IV-Gesetze. Am Roten Abend wird das diesjährige Maisteine-Konzept vorgestellt. Es werden mehrere InitiatorInnen der verschiedenen Aktionen anwesend sein, die ihre Konzepte vorstellen und zur anschließenden Diskussion bereitstehen werden. Zur Einstimmung werden am Ende Kanal-B-Videos von den Maisteine-Aktionen aus dem letzten Jahr gezeigt.

Am Mittwoch, den 6.4.05 ab 20 h, Veranstaltungsbeginn 21 h. Mit leckeren Cocktails. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Rebellische Kunst gegen Ausbeutung und Krieg

Im Beehive-Kollektiv haben sich linke US-KünstlerInnen zusammengeschlossen, die ihre Arbeiten zur Verbreitung antikapitalistischer Inhalte und zur Unterstützung globaler und lokaler Kämpfe gegen kapitalistische Strukturen und Projekte nutzen.

Jetzt sollen die soziale Kämpfe und deren Geschichte darstellenden Plakate und Aufnäher auch in Deutschland verbreitet und der Erlös für antirassistische Projekte und Antirepressionsarbeit verwendet werden. Die Geschichte des Beehive-Kolletivs sowie ihre künstlerische Arbeit werden am Roten Abend von einem Vertreter aus- und vorgestellt.

Im Anschluss wird ein Film zum Plan Colombia gezeigt, einer der Schwerpunkte gegen das sich das Beehive-Kollektiv mit seiner künstlerischen Arbeit richtet.

MI, 2. März 2005. Ausstellung geöffnet ab 20 h. Veranstaltungsbeginn 21 h. Mit leckeren Cocktails. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München

Info- und Mobilisierungsveranstaltung nach München

Auch in diesem Jahr findet in München vom 11. bis 12. Februar die NATO-Sicherheitskonferenz statt. Dort werden sich Kriegspsychologen, sogenannte Sicherheitsexperten mit führenden Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft treffen. Wie in jedem Jahr plant auch 2005 ein breites Bündnis Widerstand gegen das NATO-Treffen.

GenossInnen der Berliner Anti-NATO-Gruppe (B.A.N.G.) informieren über den Stand der Proteste und die Mobilisierung in Berlin. Anders als große Teile der deutschen Friedensbewegung wenden wir uns nicht nur gegen die Politik der USA sondern gegen die Kriegspläne aller imperialistischen Staaten und hier besonders der deutschen Regierung. Deshalb soll über die strategischen Projekte des deutschen Imperialismus, wie die Nordafrika Mittelost Initiative der Deutschen Wirtschaft informiert werden. Darüber soll parallel zur NATO-Konferenz in München abgestimmt werden.

Im Anschluss wird der Film “Es begann mit einer Lüge" über die deutsche Rolle im Krieg gegen Jugoslawien gezeigt.

MI, 2. Februar 2005. Geöffnet ab 20 h. Veranstaltungsbeginn ca. 20.30 h. Mit leckeren Cocktails. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Stand der Verfahren gegen Magdeburger Linke

Seit mehreren Jahren werden Madeburger Linke mit §129a-Verfahren und anderen Repressionsmaßnahmen überzogen.

Marco und Daniel waren fast ein Jahr, Carsten über 6 Monate in Untersuchungshaft. Eine breite Solidaritätsbewegung konnte zwar erreichen, dass die 3 Genossen wieder freigelassen und Carsten sogar freigesprochen werden mussten. Marco und Daniel droht aber immer noch Haft. In wenigen Wochen soll ihr Revisionsverfahren beginnen.

Auf der Veranstaltung wird über den aktuellen Stand des Verfahrens berichtet und über die Wiederaufnahme von Solidaritätsaktionen z.B. einer erneuten Prozessbeobachtung geredet.

Die Repression beginnt aber nicht erst, wenn GenossInnen vor Gericht stehen, sondern mit der staatlichen Überwachung im Vorfeld. Daher werden wir auch anhand von Beispielen darüber informieren, wie sich AktivistInnen bei der Kommunikation im Internet vor staatlicher Überwachung schützen können.

MI, 5. Januar 2005. Geöffnet ab 20 h. Veranstaltungsbeginn ca. 20.30 h. Mit leckeren Cocktails. Mit proletarisch-veganer Küche und revolutionärer Musik!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Widerstand gegen Weltbank und WTO:
Jenseits der Schnellstraße (Oaxaca/Mexico)

Im März 2001 trat der Plan-Puebla-Panamá (PPP) in Kraft, ein Entwicklungsprogramm für Mittelamerika. Der Plan möchte die mehrheitlich von IndÌgenas bewohnten Regionen Südmexikos für den Weltmarkt fit machen. Drei Projekte zeigen beispielhaft, wie zugunsten transnationaler Unternehmen die Interessen der Bevölkerung auf der Strecke bleiben – aber auch, dass sich inzwischen massiver Widerstand gegen den PPP regt. Wir zeigen den ak kraak-Film “Jenseits der Schnellstraße” (von 2003, 30 min). Anschließend wird Michael Zimmer, einer der Regisseure über den Widerstand gegen diese Projekte in Mexiko berichten.


Film, Vortrag, Diskussion und Musik

Am 1. Dezember 04. Geöffnet ab 20 h. Veranstaltungsbeginn ca. 20.30 h. Mit leckeren Cocktails. Mit proletarisch-veganer Küche!

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Letzte Infos zur bundesweiten Demo in Nürnberg.
Film von Eisler und Brecht:

"Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt?"


Am 3. November. Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit Cocktails. Diesmal ausnahmsweise ohne Vokü.

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Film, Vortrag und Diskussion über die Perspektive der bisherigen Proteste gegen Hartz IV und Infos über die bundesweite Demo in Nürnberg am 6. November um 12 Uhr.


Am 6. Oktober. Einlass um 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr. Mit Vokü & anschließend Cocktails.

Im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain.

Anti-Lager Action Tour 2004
[Gegen das rassistische Lagersystem]

Am 1. September kommt die Anti-Lager-Tour nach Berlin. Im Rahmen der Tour gibt es zahlreiche Aktionen gegen die rassistische Ausgrenzung von Flüchtlingen. Wir werden mit den OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen der Tour eine Diskussionsveranstaltung über die Konzeption und Erfahrungen der Tour durchführen. Dabei zeigen wir Filmmaterial von den bisherigen Stationen der Tour.


Mit Film und Diskussion am 1.9. im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain
Einlass um 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr.

Georg Elser – einer aus Deutschland
[Proletarischer Widerstand gegen das NS-Regime]

Für die offizielle Geschichtsschreibung wird die Offiziersrevolte des 20.Juli 1944 zum Widerstand gegen Hitler und den NS-Faschismus verklärt.

Wir als KommunistInnen ehren nicht Oberst Stauffenberg und seine Freunde aus der alten herrschenden Klasse, die die Nazis erst an die Macht gebracht haben, und Hitler dann loswerden wollten, um den Krieg doch noch zu gewinnen. Wir gedenken dem proletarischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.


Mit Film und Diskussion am 4.8. im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain
Einlass um 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 21 Uhr.

Roter Abend der internationalen KommunistInnen:

Gegen Agenda 2010, Hartz und Arbeitsamt,
der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 7.7. werden wir einen Film von LaborB zeigen, der den bisherigen Widerstand gegen die Agenda 2010 und Hartz-Gesetze dokumentiert, sowie über die weiteren Gesetzesverschärfungen und geplanten Gegenkampagnen im Herbst 2004 informieren und diskutieren. Außerdem wollen wir kurz das LaborB-Filmprojekt vorstellen, dass sich mit der Filmdokumentation von sozialen Protesten beschäftigt.


LaborB-Film mit Vortrag und Diskussion

Made in Venezuela: Notizen zur "Bolivarischen Revolution"

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 02.06. organisieren wir eine Buchlesung über das Buch Made in Venezuela - Notizen zur "Bolivarischen Revolution" mit Autor Raul Zelik. Mit anschließender Diskussion.

Einlass ab 20 h. Veranstaltungsbeginn:21 h.

Weitere Infos hier:

Kommunistische Bewegung gegen politischen Islam im Iran

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 05.05. organisieren wir eine Diskussionsveranstaltung über den Kampf der kommunistischen Bewegung gegen den politischen Islam im Iran. Einlass ab 20 h. Veranstaltungsbeginn:21 h.

GenossInnen der Arbeiterkommunistischen Partei Iran werden über die Geschichte ihrer Bewegung, die aktuelle Situation und über die Perspektive eines emanzipatorischen Kampfes gegen Ausbeutung und (Frauen-)Unterdrückung im Iran berichten.


Mit ReferentInnen der Arbeiterkommunistischen Partei Irans. Mit Film über Frauenunterdrückung im Iran.

Land and Freedom

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 07.04. zeigen wir im Rahmen der Autoorganisationstage den Film "Land and Freedom" des britischen Filmemachers Ken Loach mit anschließender Diskussion.

Er zeigt, wie sich während der spanischen Revolution zwischen 1936-1939 RevolutionärInnen, darunter auch viele KommunistInnen, sowohl gegen den Angriff der FaschistInnen aus dem In- wie dem Ausland(Italien, Deutschland) als auch gegen die stalinistische Konterrevolution und die damit verbundene Volksfrontpolitik wehrten.


Einlass ist ab 20 h, der Film beginnt pünktlich um 21 h. Danach gibt es Reggae, Ska und Punk-Musik und Cocktails.

Link zu den Autoorganisationstagen

Repression am Beispiel des §129a in Magdeburg

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 03.03. organisieren wir eine Veranstaltung mit anschließender Diskussion zu Repression am Beispiel des §129a in Magdeburg mit folgenden Schwerpunkten:

  • wie arbeitet der Repressionsapparat?
  • welche Fehler hat die Linke gemacht?
  • wie geht es weiter mit Magdeburg?


Als ReferentInnen sind Anwalt Martin Henselmann und ReferentInnen der Soligruppe Magdeburg eingeladen.

Einlass ist ab 20 h, die Veranstaltung beginnt pünktlich um 21 h. Nach der Diskussion gibt es Reggae, Ska und Punk-Musik und Cocktails.

Es gibt noch weitere Veranstaltungen im Rahmen des Tages der politischen Gefangenen rund um den 18.03.

Zanon – eine Fabrik unter ArbeiterInnenkontrolle

Jeden 1. Mittwoch im Monat veranstalten wir im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain den Roten Abend. Am 04.02. zeigen wir den AK-Kraak-Film "Zanon – eine Fabrik unter ArbeiterInnenkontrolle", der von einer besetzten Fabrik in Argentinien handelt. Anschließend gibt es eine Diskussion mit den FilmemacherInnen.


Einlass ist ab 20 h, Filmbeginn ist pünktlich um 21 h. Nach der Diskussion gibt es Reggae, Ska und Punk-Musik und Cocktails.