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Pressemitteilung der Internationalen KommunistInnen Berlin

Antiquitätendemonstration in Wedding.
die Proteste gegen Hartz IV zu den Verantwortlichen tragen.

Donnerstag, 16.09. 04, 13 Uhr, Leopoldplatz, Berlin-Wedding
zum Arbeitsamt der Müllerstraße

Am Donnerstag, den 16.09.04 organisieren wir mit Erwerbsloseninitiativen zusammen eine Antiquitätendemonstration. Erwerbslose werden dann Haushaltsinventar, seien es Möbel, alte Lampen oder auch nur einen Teddybären mitbringen, um ihn von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeitsamtes schätzen zu lassen.

Damit wollen sie den Anforderungen der neuen Fragebögen Rechnung tragen, die künftig als Voraussetzung zum Beziehen von Arbeitslosengeld ausgefuellt werden müssen. Dort wird nach Erbstücken, Antiquitäten etc. gefragt, die sich eventuell im Besitz befinden.

Mit der Aktion soll auch der Widerstand gegen Hartz IV auf eine breitere Grundlage gestellt und zu den verantwortlichen und ausfuehrenden Institutionen getragen werden.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr auf dem Leopoldplatz und endet am Arbeitsamt in der Muülerstrasse, wo die Antiquitätenbegutachtung vorgenommen wird. Direkt gegenüber hat die Berliner SPD ihren Sitz, die im Bündnis mit CDU/CSU/Gruenen/FDP die Hartzgesetze vorangetrieben hat und die den Namensgeber Peter Hartz zu ihrem Mitglieder zählt.

In unmittelbarer Nähe befindet sich das Büro einer Zeitarbeitsfirma, die für schlecht bezahlte, rechtlose Arbeitsverhältnisse verantwortlich ist. Mit der Umsetzung der Hartzgesetze würde sich diese Art von Sklavenarbeit vervielfachen.

Fotos über die Aktion finden Sie auf auf unserer Homepage.

Internationale KommunistInnen
http://www.interkomm.tk