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Sexismus, Rassismus und Kapitalismus –
Wie kann eine umfassende linke Kritik aussehen?
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In Deutschland ist mit Merkel erstmals eine Frau Bundeskanzlerin geworden. Sexismus ist damit noch lange nicht abgeschafft. Nach wie vor werden unbezahlte Reproduktionsarbeiten größtenteils von Frauen erledigt; im Berufsleben arbeiten Frauen unter anderem auch deshalb nach wie vor unter schlechteren Bedingungen.
Ebenso wenig ist mit der Wahl von Obama zum ersten schwarzen Präsidenten der USA der Rassismus abgeschafft. Bevorzugt kommen Schwarze in den USA lediglich ins Gefängnis und auch in Deutschland werden Menschen mit nichtdeutscher Herkunft benachteiligt. |
Sexismus, Rassismus und Kapitalismus zusammen zu denken, bedeutet jede Form von Herrschaft in die Analyse einzubeziehen und von einer Überkreuzung getrennt entstandener Unterdrückungsformen auszugehen.
Denn Kapitalismus braucht diesen Rassismus und diesen Sexismus, da Herrschaftsverhältnisse nicht unabhängig voneinander zu denken sind - ohne auf die gegenseitige Funktionalität reduzierbar zu machen.
Wie kann eine kommunistische Theorie und Praxis aussehen, in der alle 3 Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse überwunden werden können?
Diese Fragen werden wir gemeinsam mit Dr. Friederike Habermann diskutieren, die ihr neues Buch "Der homo oeconomicus und das Andere - Hegemonie, Identität und Emanzipation" vorstellen wird.
Roter Abend:
Mittwoch, 4. Februar 2009 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora,
Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.
Links:
Artikel in Analyse und Kritik
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