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Roter Abend am Mittwoch den 4.8. im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain ab 20 Uhr (Einlass), Veranstaltungsbeginn pünktlich um 21 Uhr. Mit Film und Diskussion.

Für die offizielle Geschichtsschreibung wird die Offiziersrevolte des 20.Juli 1944 zum Widerstand gegen Hitler und den NS-Faschismus verklärt.

Wir als KommunistInnen ehren nicht Oberst Stauffenberg und seine Freunde aus der alten herrschenden Klasse, die die Nazis erst an die Macht gebracht haben, und Hitler dann loswerden wollten, um den Krieg doch noch zu gewinnen. Wir gedenken dem proletarischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Dafür stand beispielsweise der Hitler-Attentäter Georg Elser, der am 8. November 1939 mit einer Bombe im Münchner Bürgerbräukeller Hitler und die oberste NS-Führung töten wollte.

"Ich habe den Krieg verhindern wollen. Einer musste es tun!" erklärte Elser gegenüber der Polizei. Der Schreiner Elser steht für die wenigen namenlosen ProletarerInnen im Inland und den vielen PartianInnen Ausland, die mit Flugblättern oder mit Bomben und Waffen in der Hand dem NS-Regime entgegentraten. Wir wollen den Film “Georg Elser - einer aus Deutschland" zeigen und anschließend darüber diskutieren, warum wir uns sehr wohl auf Elser nicht aber auf Stauffenberg und Co. beziehen. Wir wollen dabei eine materialistische Kritik am Faschismus üben und sehen Faschismus und bürgerliche Demokratie als verschiedene Formen kapitalistischer Klassendiktaturen an.

Roter Abend am Mittwoch den 4.8. im Sama-Café, Samariterstr. 32, Berlin-Friedrichshain ab 20 Uhr (Einlass), Veranstaltungsbeginn pünktlich um 21 Uhr. Mit Film und Diskussion.